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Was haben wir denn da? Die Alte Fahne haben wir auf Vordermann gebracht. Michael unser Fahnenwart und Ferdinand unser Vorsitzender zeigen Euch das Ergebnis hier und haben in diesem Beitrag ein Video und ein paar Bilder für Euch.

Wenn es um Kostbarkeiten geht, dann ist diese Fahne wohl eine der ältesten Raritäten in Neu-Anspach. Die „Alte Fahne“ stammt aus den Gründerjahren der SGA und ist damit über 100 Jahre alt. Heute wird sie sicher in einer Vitrine in der Walter-Ernst-Halle verwahrt. Bei ganz besonderen Anlässen erwacht die „Alte Fahne“ aber aus ihrem Schneewittchenschlaf: Beim 750-jährigen Jubiläum der Stadtteile Anspach und Westerfeld wurde sie beispielsweise von Vereinsmitgliedern beim Festumzug getragen.

„Die Alte Fahne ist ein Erkennungszeichen des Vereins. Wir sollten sie schätzen und ehren“, sagt Michael Flesch. Er ist nicht nur für die Geräte der Turnabteilung verantwortlich, sondern kümmert sich auch um die „Alte Fahne“ unserer SG Anspach: Kürzlich wurden an der Fahnenstange das alte Holz ausgebessert und das Gewinde neu ausgerichtet.

Ihr habt Lust, noch mehr über die Geschichte unserer SGA zu erfahren? Dann werft doch mal einen Blick unter der Rubrik „Vereinsstory“. Dort findet Ihr unter anderem Informationen über unsere Anfänge im Jahr 1862, den Bau der Walter-Ernst-Halle und natürlich auch die Fahnen.

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der SG Anspach,

heute also ist es endlich soweit: Es ist Heiligabend. Und so hört man es in unserer Kleeblattstadt vermutlich an so gut wie jeder Ecke: „Frohe Weihnachten!“ Und wer auf der Straße heute noch keinen fröhlichen Weihnachtsgruß entgegen geschmettert bekommen hat, der kann sich einfach unser Weihnachtsvideo anschauen. Da sollte für jeden und jede etwas dabei sein aus nahezu allen Abteilungen unserer Sportfamilie.

Wir sind wahnsinnig begeistert, wie viele von euch – die Redaktion zählt mehr als 200 (!) – unserem Aufruf gefolgt sind und hier im Video mitgemacht haben. Klasse und danke fürs mitmachen (und übrigens danke an die Marketing Abteilung für das Zusammenschneiden). Wir sehen, dass wir darauf aufbauen können. Behaltet euch dieses Miteinander bei. Die SG Anspach wünscht euch nun ein fröhliches Fest und erholsame Feiertage. Kommt zur Ruhe, ihr habt sie euch verdient. Eurer SGA bleibt also nur noch zu sagen: „Frohe Weihnachten!“

Traditionell werden am letzten Trainingstag bei uns die Urkunden und Abzeichen zu den Sportabzeichen überreicht. Dieses Jahr haben 110 Athleten im Alter von 6 bis 89 Jahren das Sportabzeichen abgelegt. Eine tolle Zahl!

Gruppenfoto 2025

Kreismeister

Anschließend haben wir die Athleten geehrt, die bei den vielen Wettbewerben, die wir in diesem Jahr besucht haben, Kreismeister wurden. Insgesamt haben wir 77 Kreismeistertitel geholt, dazu noch einen Bezirksmeistertitel sowie eine Bronze- und Silbermedaille bei Hessischen Meisterschaften. Der Fleiß und die tollen Leistungen haben wir mit Kinogutscheinen belohnt. 

Kreismeister 2025

Vereinsrekorde

Wir haben alle Athleten geehrt, die von 2023-2025 einen Vereinsrekord aufgestellt haben. Insgesamt wurden 34 Vereinsrekorde von 17 Athleten in dieser Zeit aufgestellt. Die komplette Liste mit den Vereinsrekorden gibt’s hier: https://sganspach.de/leichtathletik/abteilungsrekorde/

Unsere Vereinsrekordträger (von links nach rechts):
Leonie, Melissa, Johanna, Sophia, Isabella, Johan, Lilli, Charlotta, Jana, Benedikt, Henry, Jonas, Trainer Nico. Es fehlen Olivia, Til, Marc und Florian Gantz. 

Für jeden Vereinsrekord gab es eine Urkunde mit blauer Mappe und einen SGA-Fuchs für die nominierten Athleten, eine besondere Auszeichnung des Vereins. 

Wir gratulieren allen Athleten zu diesen tollen Leistungen und freuen uns auf Eure Erfolge in 2026. 

Am 13. und 14.12.2025 fand in Stadtallendorf das jährliche nationale Vorweihnachtskriterium statt. Mit über 1.560 Meldungen zählt das Hallensportfest zu den größten Veranstaltungen des Jahres. Das landesoffene Sportfest ist sehr populär, und die Athletinnen und Athleten kamen unter anderem aus Bayern, NRW und natürlich Hessen.

Die Starterfelder waren entsprechend groß, und auch die Qualität an der Spitze war sehr hoch. Da es nur für die ersten acht Plätze in den technischen Disziplinen sowie für die ersten sechs Plätze im Sprint Urkunden zu gewinnen gab, lag die Messlatte für unsere Athletinnen und Athleten sehr hoch. Selbstverständlich war es dennoch unser Ziel, die eine oder andere Top-8-Platzierung zu erreichen.

Folgende Athletinnen und Athleten waren für die SG Anspach mit dabei:

  • Luise Muschter (W11)
  • Jonas Wehr (M11)
  • Henry Best (M11)
  • Sophia Würsig (W12)
  • Olivia Mutzke (W12)
  • Melissa Gabermann (W13)
  • Jana Schumacher (W14)
  • Isabelle Schwabe (W14)
  • Johanna Würsig (W14)
  • Neo Hanke (M15)
  • Johan Voigt (M15)

Weitsprung

Jonas bei der Siegerehrung Weitsprung M11

Nur die besten acht Athletinnen und Athleten erreichten den Endkampf und durften dort drei weitere Versuche absolvieren. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl war der Vorkampf auf zwei Sprünge begrenzt, was eine besondere Herausforderung darstellte.

In der Altersklasse W14 waren insgesamt 41 Athletinnen gemeldet. Von der SG Anspach gingen Jana und Johanna an den Start. Im Vorkampf erreichte Jana 4,22 Meter und Johanna 4,21 Meter. Das waren für beide Athletinnen zufriedenstellende Weiten und reichten für das vordere Mittelfeld: Platz 16 und Platz 17.

In der Altersklasse W12 waren 54 Athletinnen gemeldet. Leider erwischten unsere beiden Mädchen keinen optimalen Weitsprungtag. Am Ende belegte Olivia mit 3,94 Metern den 17. Platz und Sophia mit 3,60 Metern den 33. Platz. Beide Athletinnen können deutlich weiter springen, doch zum Glück standen noch weitere Disziplinen auf dem Programm – dazu später mehr.

Bei den Mädchen der W11 waren unglaubliche 68 Athletinnen am Start. Für Luise war es der erste große Wettkampf, und sie machte ihre Sache sehr gut. Am Ende landete sie im vorderen Mittelfeld und erreichte mit 3,74 Metern einen guten 29. Platz.

In der Altersklasse M11 waren 30 Athleten gemeldet, darunter Jonas als einziger Starter der SG Anspach. Der Weitsprung zählt zu seinen Stärken, und wir hatten uns berechtigte Hoffnungen auf eine Top-8-Platzierung und eine Urkunde gemacht. Gleich im ersten Versuch setzte er mit 4,47 Metern ein Ausrufezeichen. Diese Leistung steigerte er im fünften Versuch noch einmal auf 4,49 Meter. Das reichte am Ende für den Sieg! Eine großartige Leistung und herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz in einem sehr starken Feld.

Hochsprung

Im Hochsprung der W12 waren 27 Athletinnen gemeldet, sodass Olivia auf starke Konkurrenz traf. Sie scheiterte an der Höhe von 1,35 Metern denkbar knapp und belegte am Ende mit übersprungenen 1,30 Metern einen guten 12. Platz. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,35 Metern hätte sie sich in diesem stark besetzten Wettbewerb sogar eine Urkunde gesichert. Dennoch sind 1,30 Meter in dieser Altersklasse eine sehr starke Leistung.

Im Hochsprung der M11 gingen insgesamt 25 Jungen an den Start. Mit Jonas und Henry waren zwei Athleten der SG Anspach vertreten. Für beide war es der erste richtige Wettkampf in dieser Disziplin, und entsprechend gespannt waren wir auf die Ergebnisse. Henry erreichte mit übersprungenen 1,05 Metern den 16. Platz. Jonas steigerte sich im Laufe des Wettkampfs kontinuierlich und scheiterte erst, als die Latte auf 1,31 Meter lag. Mit übersprungenen 1,28 Metern belegte er am Ende einen hervorragenden zweiten Platz und stand erneut auf dem Treppchen. Herzlichen Glückwunsch!

Der Kurzsprint

In der Halle beträgt die Sprintdistanz bei den älteren Athletinnen und Athleten 60 Meter, bei den Kindern der U12 werden 50 Meter gelaufen.

In der Altersklasse W14, in der die SG Anspach mit Jana und Isabelle vertreten war, gingen insgesamt 47 Sprinterinnen an den Start. Nur die besten zwölf qualifizierten sich für das Halbfinale – eine entsprechend hohe Hürde. Jana startete im dritten Vorlauf und überquerte die Ziellinie nach 9,29 Sekunden. Für die Wurfspezialistin reichte diese Zeit zwar nicht für das Halbfinale, dennoch war es ein solider Start in den Wettkampftag. Isabelle ging mit deutlich höheren Ambitionen ins Rennen. Bereits im Vorlauf waren ihre Trainingsfortschritte erkennbar: Mit 8,55 Sekunden belegte sie als Zweite ihres Laufs den neunten Gesamtrang und qualifizierte sich souverän für das Halbfinale. Da nur die ersten sechs Läuferinnen ins Finale einzogen, war dort eine weitere Steigerung notwendig. Isabelle versuchte alles und lag aussichtsreich im Rennen, kam jedoch leider zu Fall und verpasste dadurch den Einzug ins Finale. Glücklicherweise zog sie sich – abgesehen von einigen schmerzhaften Abschürfungen – keine schwereren Verletzungen zu. Dennoch zeigte sie deutlich, dass ihr Trainingsfleiß in Zukunft zu sehr guten Ergebnissen führen kann.

Ähnlich wie bei Jana diente der 60-Meter-Sprint für Melissa in der Altersklasse W13 (44 Teilnehmerinnen) eher als „Warmlauf“. Ihre Stärken liegen eindeutig im Diskuswurf und Kugelstoßen. Im dritten Vorlauf erreichte Melissa nach 9,50 Sekunden das Ziel, was jedoch nicht für den Einzug ins Halbfinale reichte.

Sophia und Olivia gingen in der Altersklasse W12 mit dem klaren Ziel Halbfinale an den Start. Bei insgesamt 60 gemeldeten Läuferinnen qualifizierten sich nur 24 für die nächste Runde. Olivia erwischte einen hervorragenden Lauf, gewann ihren Vorlauf in 8,85 Sekunden und erreichte souverän das Halbfinale. Sophia startete im letzten Vorlauf und gewann diesen ebenfalls. Mit einer Zeit von 9,23 Sekunden zog auch sie in die nächste Runde ein.

Aus den vier Halbfinals qualifizierten sich nur die sechs besten Läuferinnen für das A-Finale, während die nächsten sechs Zeitschnellsten im B-Finale die Plätze sieben bis zwölf unter sich ausmachten. Sophia hatte im dritten Halbfinale etwas Pech und verpasste mit 9,33 Sekunden leider den Einzug in eines der Finals. Olivia hingegen konnte sich nach ihrem starken Vorlauf berechtigte Hoffnungen auf das B-Finale machen. Für den Einzug ins A-Finale war jedoch eine weitere Steigerung nötig – und diese gelang ihr eindrucksvoll: In einem Traumlauf erzielte sie 8,79 Sekunden und qualifizierte sich für das A-Finale. Dort belegte sie schließlich einen hervorragenden sechsten Platz und durfte sich über eine Urkunde freuen. Für das Trainerteam war dies eine sehr schöne und positive Überraschung.

Olivia bei der Siegerehrung W12 über 60m

Bei den W11-Mädchen über 50 Meter ging Luise an den Start. Insgesamt waren 64 Mädchen gemeldet, sodass bereits der Einzug ins Halbfinale bei ihrem ersten großen überregionalen Wettkampf ein großer Erfolg gewesen wäre. Luise startete im dritten von insgesamt elf Vorläufen, erwischte einen sehr guten Lauf und gewann ihren Vorlauf in 7,92 Sekunden. Diese Zeit reichte für die Qualifikation zum Halbfinale. Auch wenn dort Endstation war, ist dieses Ergebnis ein schöner Erfolg, auf den Luise durchaus stolz sein kann.

Bei den M11-Jungen gingen – wie bereits im Weitsprung – Henry und Jonas an den Start. In den Vorläufen traten 24 Teilnehmer an, von denen sich zwölf für die Halbfinals qualifizierten. Henry scheiterte leider knapp an dieser Hürde. Mit einer Zeit von 8,28 Sekunden verpasste er das Halbfinale, für das etwa 8,0 Sekunden notwendig gewesen wären. Jonas lief in seinem Vorlauf nahezu Bestzeit und qualifizierte sich mit 7,62 Sekunden als Zweiter für das Halbfinale. Dort hieß es dann: aus zwölf mach sechs. Jonas erwischte keinen optimalen Lauf, erreichte aber mit 7,75 Sekunden als Vierter dennoch das große Finale. Um dort eine Podestplatzierung zu erreichen, war eine deutliche Steigerung nötig. Das Finale war sehr schnell, doch bei Jonas passte alles zusammen: Mit starken 7,54 Sekunden steigerte er seine Bestzeit deutlich und sicherte sich am Ende den Sieg. Herzlichen Glückwunsch!

Jonas bei der Siegerehrung 50m Sprint M11

Der Langsprint

Da die 200 Meter erst ab der Altersklasse U18 gelaufen werden, mussten wir Isabelle um zwei Jahre hochmelden. Sie trat somit teilweise gegen bis zu drei Jahre ältere Athletinnen an. Erschwerend kam hinzu, dass sie durch die zahlreichen Abschürfungen aus dem Sturz über die 60 Meter sicherlich beeinträchtigt war. Dennoch wollte sie den Start wagen – ihr Talent im Langsprint ist unbestritten.

Insgesamt waren 31 Athletinnen gemeldet. Isabelle zog trotz ihrer Verletzungen voll durch und überquerte die Ziellinie in sehr guten 28,87 Sekunden. Das reichte am Ende für einen starken 12. Platz im vorderen Mittelfeld. Damit ließ sie eine Vielzahl älterer Athletinnen hinter sich. Herzlichen Glückwunsch! Für eine Urkunde fehlten am Ende lediglich vier Zehntelsekunden.

Isabelle am Start über 200m

800 Meter


Man hasst diese Disziplin oder man liebt sie – oftmals wohl auch beides. Johan stellte sich dieser Herausforderung bei den M15-Jungen mit dem klaren Ziel, seine Bestzeit von 2:26,9 Minuten zu unterbieten. Er ging das Rennen sehr schnell an, was die letzte Runde entsprechend hart machte. Dennoch erreichte er sein Ziel in beeindruckender Manier und überquerte die Ziellinie nach starken 2:22,55 Minuten – eine deutliche Steigerung seiner persönlichen Bestzeit. Am Ende wurde dieser Lauf mit einem hervorragenden 4. Platz belohnt.

Bei den M11-Jungen waren insgesamt 14 Athleten gemeldet, und Henry – sicher eines der großen Talente auf dieser Strecke – ging als einer der Favoriten ins Rennen. Auch er verbesserte seine Bestzeit deutlich und belegte in sehr starken 2:34,62 Minuten den zweiten Platz. Für den Sieg fehlten am Ende gerade einmal sechs Hundertstelsekunden. Herzlichen Glückwunsch!

Henry 2. Platz über 800m M11

Kugelstoßen

Die einzige Wurfdisziplin in der Halle wird ab der Altersklasse U14 ausgetragen. Normalerweise sind die Teilnehmerfelder hier nicht sehr groß, doch dieses Sportfest stellte insbesondere in den weiblichen Altersklassen eine Ausnahme dar. Da wir einige starke Kugelstoßerinnen und Kugelstoßer im Verein haben, waren wir gespannt, wie viele von ihnen den Sprung in die Top 8 schaffen würden.

Neo machte in der Altersklasse M15 mit der 4-Kilogramm-Kugel den Anfang. Der Viertplatzierte der Hessischen Meisterschaften ließ nichts anbrennen, steigerte seine persönliche Bestweite um mehr als einen halben Meter und gewann seine Konkurrenz mit starken 12,74 Metern sehr souverän. Herzlichen Glückwunsch!

Neos Sieg beim Kugelstoßen


In der Altersklasse W14 (3-Kilogramm-Kugel) waren 21 Athletinnen gemeldet. Die SG Anspach schickte mit Isabelle, Jana und Johanna gleich drei Athletinnen an den Start. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf, und letztlich schafften es alle drei Anspacherinnen in die Top 8. Isabelle belegte mit 9,11 Metern den vierten Platz, Jana mit 9,03 Metern den fünften Platz und Johanna mit 9,01 Metern den siebten Platz. Drei unserer Athletinnen unter den Top 7 bei einem so stark besetzten Wettkampf – darauf können wir wirklich stolz sein.

Isabelle, Jana und Johanna bei der Siegerehrung im Kugelstoßen W14 


Auch Melissa hatte in der Altersklasse W13 mit der 3-Kilogramm-Kugel und insgesamt 21 gemeldeten Athletinnen starke Konkurrenz. Doch bereits im ersten Versuch zeigte sie ihre Klasse und stieß die Kugel erstmals über 10 Meter – auf 10,09 Meter! Im Kugelstoßen ist das ein wichtiger Meilenstein. An diesem Tag gelang es in ihrer Altersgruppe keiner anderen Athletin, diese Weite zu überbieten. Im letzten Versuch steigerte Melissa ihre Bestweite sogar noch auf 10,21 Meter und gewann ihre Konkurrenz – ähnlich wie Neo am Tag zuvor – sehr souverän. Ein großartiger Wettkampftag!

Melissa 1. Platz beim Kugelstoßen


In der Altersklasse W12 gab es noch mehr Starterinnen – insgesamt waren 32 Athletinnen gemeldet, sodass Sophia auf große Konkurrenz traf. Auch sie konnte sich behaupten, qualifizierte sich für den Endkampf und belegte am Ende mit 7,17 Metern einen sehr guten 8. Platz.

Sophia bei der Siegerehrung Kugelstoßen W12

Fazit

Nach den sehr guten Ergebnissen bei den Kreismehrkampfmeisterschaften in Usingen hätten wir nicht gedacht, dass wir das noch einmal übertreffen könnten. Doch es war ein großartiges Wochenende für unseren Verein. Selbst in starker Konkurrenz konnten wir vier Siege feiern, standen sechsmal auf dem Podest und gewannen insgesamt 11 Urkunden. Wir sind einfach nur stolz und wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins Jahr 2026.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Trainingseinheiten!

Herzlichen Glückwunsch! 

Florian, Melissa, Lina umd Birgit wurden am Freitag mit der Leistungsnadeln der Stadt Neu-Anspach ausgezeichnet.

Bürgermeister Birger Strutz übergab Florian die Nadel in Bronze für seinen ersten Platz im Speerwurf (31,37m) in seiner Altersklasse bei den Rhein-Main-Meisterschaften in Bad Homburg im Mai diesen Jahres.

Melissa erhielt die Leistungsnadel in Silber, sie belegte den dritten Platz im Diskuswurf (26,02m) bei den Hessischen Meisterschaften im Juni in Gelnhausen.

Lina gewann im Februar die Silbermedaille im Speerwurf (28,66m) bei den Hessischen Meisterschaften in Darmstadt im Februar 2025 und wurde auch mit der Leistungsnadel in Silber geehrt.

Birgit Roos wurde die Leistungsnadel in Gold überreicht für Ihre Leistung bei den Deutschen Towerrunning Meisterschaften in Frankfurt im Juni diesen Jahres. Sie gewann in Ihrer Altersklasse und bezwang die 61 Stockwerke des Messeturms in 23:16,9 min.

Herzlichen Glückwunsch an alle, auch den anderen Mitgliedern der SG Anspach, die an diesem Abend für ihre Verdienste und Leistungen geehrt wurden.

Es war ein schöner Abend, ein herzliches Dankeschön an die Stadt Neu-Anspach. Ein würdiges Ambiente, umrahmt von einem tollen Rahmenprogramm. Uns hat es sehr gut gefallen.

Sie sind unverzichtbar: Auf dem Ehrenamtsfest der SG Anspach dankt der Vorstand seinen vielen Helfenden Händen in der SGA. Knapp 130 davon wurden am 06.09.2025 bei klarem blau-weißem Himmel und strahlendem Sonnenschein am Waldschwimmbad willkommen geheißen.
 
Mit Geld sei die viele ehrenamtliche Arbeit schließlich nicht aufzuwiegen. So wie die Feuerwehr im Notfall kommt, um den Brand zu löschen, kümmert sich die Sportgemeinschaft 1862 um die körperliche Sicherheit. Und zwar spätestens dann, wenn die innere Fitness und Gesundheit dringend Hilfe benötigen. Ein Glück für diejenigen, die schon früh damit anfangen haben im Sportverein ihre Körper zu stählen und die Gesellschaft zu suchen.

Bei blau-weißen Lichtern herrschte gute Stimmung im Zelt.


„Indem wir heute zusammenkommen und feiern, stärken wir auch die Gemeinschaft. Das strahlt über die Vereinsgrenzen hinaus bis in die Stadt hinein“, begrüßt der erste Vorsitzende Hnatkow die Gäste. Man habe allen Grund über die starke Gemeinschaft in Neu-Anspach glücklich zu sein. Und selbst wenn mal etwas nicht so klappt, spricht man anständig miteinander und schafft es aus der Welt. Nichts solle unversucht bleiben, sich mutig den „Schlechtmalern“ entgegenzustellen, denn es gibt viele Gründe für eine positive Haltung. Gute Beispiele dafür sind die friedlichen und gelungenen Feste sowie Wettkämpfe der letzten Jahre in der Kleeblattstadt.

Heißes, Kühles und etwas gegen Regen

Viel Auswahl im gelben Foodtruck. Die Firma „Foodwerk“ mit vollem Einsatz.

Und auch an diesem Abend wurde für die Gäste einiges geboten, was Freude verbreitet haben dürfte. Für das Essen ließ der Vorstand in diesem Jahr einen Foodtruck an den Sportplatz am Waldschwimmbad fahren. Aus der großen Seitenluke des gelben Trucks verteilte die Firma Foodwerk allerlei Variationen an Burgern, Pommes und Salaten. Wer danach immer noch ein klein wenig Appetit hatte, konnte sich am Eiswagen bei Mario Margherone von „Gelato Tricolore Da Mario“ eine Abkühlung holen und im festlich geschmückten Zelt den Abend genießen. Und was durfte zudem nicht fehlen: Eine kleine Aufmerksamkeit an die Ehrenamtlichen. Ein Regenschirm – der in diesem Jahr aufgrund des Sonnenscheins noch verpackt bleiben konnte – im SGA-Design, schützt die Mitglieder nun vor möglicherweise bevorstehenden Regenwochen und trägt das Engagement für die SG Anspach nach draußen. Doch nicht nur die eingeladenen Gäste freuten sich über ein Geschenk. Auch einer der Mitorganisatoren erhielt eine Überraschung. Dem Vorsitzenden und seiner Frau wurde anlässlich der Hochzeit noch ein persönliches Geschenk für die geschlossene „Lebensgemeinschaft“ überreicht. Die Überraschung war geglückt. Alle Abteilungen waren daran beteiligt und der Vorsitzende war sichtlich glücklich über „seinen“ Verein, die SGA.

„Großes Lob an die Organisation“, sagte Herbert Roos, der selber jahrelang im Verein schon aktiv ist und auch Mitglied im Vorstand des Hauptvereins bis 2020 war. Viele Trainerinnen und Trainer freuten sich vor allem darüber, dass neben den Ehrenamtlichen auch die Partnerinnen oder Partner oder ein weiterer Gast mitgebracht werden durfte. Die zweite Vorsitzende der SGA, Katja Trybek, dazu: „Das Ehrenamt ist nicht selten zeitaufwendig. Darum ist es uns ein Anliegen, auch den stärkenden Hälften dieses Fest zu widmen, um auch ihnen Danke zu sagen.“

Der zufriedene Vorstand. Von links: Stefanie Thomi, Ferdinand J. Hnatkow, Andrea Wolf, Heike Lang und Katja Trybek. Ebenfalls mit tatkräftiger Unterstützung von Janina Will und den Handballern.

Liebe Jugendliche, liebe Aktive,

es ist Zeit für den nächsten großen Schritt: Die SG Anspach startet den Aufbau einer eigenen Vereinsjugend – und DU kannst von Anfang an dabei sein!
Wir stellen ein Gründungsteam auf – aus Jugendlichen und Erwachsenen, die Lust haben, etwas zu bewegen. Für ca. 6–9 Monate gestalten wir gemeinsam Strukturen, Angebote und echte Beteiligung. Ob sportlich, organisatorisch oder kreativ: Ihr alle bringt etwas mit – und jede Stimme zählt!

Was bringt eine Vereinsjugend? Eine ganze Menge!

Hier ein paar Beispiele:

  • Events, die verbinden – z.B. Jugendtage, Vereinsaktionen, Fahrten oder Mitmachprojekte
  • Mitbestimmung, die wirkt – eigene Jugendordnung, Jugendsprecher und Jugendsprecherinnen, echte Beteiligung in Vereinsentscheidungen
  • Stärkung der Sportgemeinschaft – durch Verantwortung, Teamarbeit und gemeinsame Erlebnisse
  • Nachwuchs für den Verein – motivierte junge Menschen, die mitgestalten statt nur mitlaufen

Was wir gemeinsam entwickeln werden:

  • Eine Jugendordnung, die Beteiligung ermöglicht
  • Angebote, die Spaß machen und bewegen
  • Strukturen, die nachhaltig wirken


Ob du schon aktiv bist oder einfach Lust hast, etwas Neues mitzugestalten: Dein Beitrag zählt.

Melde dich ganz einfach bei unserem Projektleiter Siggi Nowak unter projektleitung.jugend@sganspach.de
Wir freuen uns auf Deine Rückmeldung oder Nachfragen.

Also: Bist du dabei?

Schön, dass ihr da ward!

Der Musikzug der SG Anspach präsentierte sich erstmalig am 20.09.2025 zum Familienfest des GANZ e.V. mit einem eigenen Info-Stand.

Unter dem Motto ,,Wanted – Reanimiere dein Musikinstrument“ wurde um das Interesse von Besucherinnen und Besuchern geworben, bei denen zu Hause vielleicht ein schon fast vergessenes Instrument im Keller oder auf dem Dachboden schlummert.

Auch Schülerinnen und Schüler, die in den Bläserklassen der Schulen bereits ein Instrument lernen, sollten hier angesprochen werden.

Tatsächlich ergaben sich vielversprechenden Kontakte, so dass in den nächsten Proben mit etwas Glück auf ein paar neue Gesichter gehofft werden darf!

Seid dabei!

Der Musikzug sucht dringend Unterstützung in allen Registern! Denn auch wenn das Orchester bei Auftritten und Konzerten gut besetzt zu sein scheint, sieht die Realität anders aus – in der Regel können diese Veranstaltungen nicht ohne Aushilfen gespielt werden.

Zum Abschluss des Familientages bot der Musikzug einen vielseitigen Einblick in sein musikalisches Können. Von klassischen Blasmusikstücken bis hin zu konzertanten Stücken und bekannter Filmmusik war alles dabei.

Diese musikalische Vielfalt wollen wir weiter ausbauen und genauso vielfältig sollen auch unsere Musikerinnen und Musiker sein! Ob jung, ob alt, egal welcher Herkunft – wir freuen uns über weitere Interessierte, die sich gerne unter kontakt.musikzug@sganspach.de an uns wenden dürfen!

Gratulation zu 50 Jahre TCNA

„SG Anspach Abteilung Tennis“ …So hatte es einmal fast gehießen. Und zwar haben sich 1974 Mitglieder der SGA aus Tennisleidenschaft zusammengetan und ein wenig das gelbe Rund über das Netz getrieben. 1975 sollte daraus auch ein eigener Verein werden: Der TC Neu-Anspach 1975 e.V. wurde gegründet.
Und heute ist er schon 50 Jahre alt. Dazu hat unser Vorsitzender Ferdinand Hnatkow für die SGA herzlich gratuliert und ein kleines Geschenk dabei gehabt zur Erinnerung. Denn der Vorsitzende Dr. Engesser las aus den Chroniken, dass die Gründung des TCNA eigentlich aus einer „Schnappsidee“ entstand. So erfolgreich wie der Tennisclub allerdings heute ist samt eigener Tennisanlage, vollbesetzten Mannschaften und einem engagierten Vorstand, war unser Vorsitzender Hnatkow der Meinung, dass noch einige solche Ideen nicht ungenutzt bleiben sollten. Darum brachte er das entsprechende „Ideenmaterial“ von den Staatsweingütern mit. Ebenfalls am Festakt sollte nicht die Möglichkeit ungenutzt bleiben sich auszutauschen. Dr. Engesser führte darum kurz über die Tennisanlage. Auch der Austausch mit dem langjährigen Tennis-Ass der SGA Herbert Störkel war ein schönes Wiedersehen.
Für die kommenden Vorhaben rund um den Tennisplatz drücken wir dem TCNA die Daumen. Gute Sportstätten nutzt Mitgliedern aber vor allem auch dem Stadtbild.
Die SGA wünscht dem TC viele weitere erfolgreiche Jahre. Dabei stehen wir immer gerne an Eurer Seite für ein gutes Miteinander, den guten Austausch und dem wachsenden Vereinstreiben in unserer Kleeblattstadt. Einen großartigen Glückwunsch an den TCNA!

Der aus Neu-Anspach stammende Maximilian Paulus coacht das US-Handball-Nationalteam der Altersklasse U19.

Als wäre der Werdegang eines Handballers aus dem Taunus zum U19-Nationaltrainer der Vereinigten Staaten nicht schon kurios genug. Es ist keineswegs übertrieben, Folgendes zu behaupten: Der derzeitigen Aufgabe von Maximilian Paulus, 31, aufgewachsen in Neu-Anspach und Schmitten, mittlerweile in San Francisco lebend, kommt eine größere, übergeordnete, ja fast schon globale Bedeutung zu.

Handballer in den USA zu sein, ist so ähnlich wie Baseballer in Deutschland: Man betreibt einen Nischensport, den kaum einer kennt. Nur werden die nächsten Olympischen Spiele eben in Los Angeles über die Bühne gehen – und bis dahin wäre es nicht so schlecht, wenn Handball im Gastgeberland wenigstens ein wenig bekannter sein würde.

Der Gesamtkontext, in dem Trainer-B-Lizenz-Inhaber Paulus, den alle Max rufen, seinen ehrenamtlichen Job verrichtet, lässt sich in etwa so zusammenfassen: Die Internationale Handball-Föderation (IHF) ist seit den Sommerspielen in Paris etwas in Sorge, befinden sich doch inzwischen auch etablierte Sportarten auf dem Prüfstand des Internationalen Olympischen Komitee (IOC). Das ist mehr denn je um eine Modernisierung des größten globalen Sportereignisses bemüht. Disziplinen wie Klettern, Breaking oder 3×3 Basketball sollen ein jüngeres Publikum ansprechen.

»Man erzählt sich, dass das Spektrum bei Olympia von der maximalen Teilnehmerzahl für die Spiele abhängt. Und anstelle einer Teamsportart wie Handball könnten theoretisch gleich mal zwei, drei neue Disziplinen ins Programm aufgenommen werden«, sagt Paulus dazu. Handball hat seine Wurzeln und den Schwerpunkt in Europa, recht etabliert ist der Sport noch in ein paar südamerikanischen, nordafrikanischen und asiatischen Ländern. Das war’s – und ist mittelfristig zu wenig? »Die IHF hat natürlich ein Interesse daran, dass der Handball größer wird, vor allem hier, weil es ein Problem geben könnte, wenn 2028 die Einschaltquoten ganz unten sind«, lautet zumindest Paulus Einschätzung. Und da kommt der Mann aus dem Taunus ins Spiel.

Los ging es bei der SG Anspach

Max Paulus begann mit dem Handballspielen einst bei der SG Anspach, spielte in der Jugend auch kurz für die TSG Oberursel und TSG Münster. Seit dem Abitur entfernte er sich immer weiter von der Heimat, vom Synthetik-Lederball konnte er aber nicht die Finger lassen. Für sein Studium des Wirtschaftsingenieurwesens und Elektrotechnik ging’s nach Stuttgart, Karlsruhe und München – und immer wenn er mal daheim war, verstärkte der Rückraumspieler die damalige Mannschaft der HSG Anspach/Usingen. Selbst ein Kreuzbandriss im Knie (2016) und der Umzug für einen weiteren Studiengang in die USA (zum Master, 2018) hielt ihn nicht davon ab, seinem Lieblingssport treu zu bleiben. In San Francisco angekommen, habe er mal nach Handball-Teams gegoogelt – und stieß auf nicht mehr und nicht weniger als den US-Meister, die San Francisco CalHeat.

Der Vereinsname soll im übertragenen Sinne für die Hitze in Kalifornien stehen. Der Deutsche schloss sich einer »wilden Mischung« aus Gleichgesinnten an, wie er schnell feststellte: ausgewanderten Europäern, die einfach weiterhin Handball spielen wollten. In einer Turnierserie, vergleichbar mit dem System im hiesigen Beachhandball, können sich die Teams für das Finalturnier um die USA-Meisterschaft qualifizieren. Freilich bedeutete das für Paulus und Co., die 2022 und 2023 erneut den Titel gewannen, jeden Monat eine Flugzeugreise. Das bezahlen die Spieler zu großen Teilen selbst, werden die überschaubaren Zuwendungen in seinem Verein doch eher für Trainer und Jugendförderung ausgegeben.

Womit wir bei der eigentlichen Profession vom Kapitän des Männerteams wären: Seit drei Jahren stellt Paulus gemeinsam mit Sören Müller, ebenfalls ein Auswanderer, der einst in Frankfurt-Seckbach spielte, die A-Jugend zusammen. Die Mannschaft muss man sich wie eine Regionalauswahl der Bay Area rund um San Francisco verstellen könne. Der Verein organisiert in Schulen eine Liga für die Altersklassen 10 bis 14 sowie 15 bis 18 Jahre.

Wer noch mehr Lust auf Handball hat, spielt unter Paulus dann in der U19 – und wer richtig Talent hat, kann auch zu internationalen Turnieren reisen. In den Nationalkader schaffen es freilich meistens US-Amerikaner, die in klassischen Handball-Ländern Europas diesem Sport nachgehen, vom Trainerteam über das Internet aufgestöbert und rekrutiert werden – und nicht zuletzt das nötige »Kleingeld« besitzen, zu den Turnieren dann auch zu kommen. Das sind dann auch die wichtigsten Fragen: Hast du die Zeit und das Geld? Mehrere tausend Euro kommen da schnell zusammen, auch die Trainer sind reine Ehrenamtler.

»Eigentlich ist Handball der einfachste Weg für einen US-Amerikaner, an Olympia teilzunehmen«, sagt Paulus. Wenn’s denn jemand wüsste. »Wir versuchen zum einen, unsere Nationalmannschaften besser, aber auch – im überschaubaren Rahmen – den Handball größer zu machen. Wir reden von ein paar Dutzend Kindern pro Jahr«, gibt Paulus zu. Aber immerhin. Und aller Ehren wert. Denn Max Paulus war mit seinem Nachwuchsteam dieses Jahr bereits zweimal in Skandinavien, kam mit seiner Mannschaft für die U19-Weltmeisterschaft fünf Tage früher in Kairo zusammen, um sich für das Turnier noch einspielen zu können. Die meisten Spieler sind ja noch nie zusammen aufgelaufen. Er sei Mitarbeiter eines Start-up-Unternehmens und arbeite dann eben von unterwegs, zeitversetzt. Wenn er nicht gerade in der Halle steht, Verbandszeug oder Waschmittel für seine Spieler einkauft.

Mega-Aufwand, alles selbst bezahlt

Max Paulus sagt über sich: »Meine Qualifikation ist hauptsächlich, dass ich mir die Zeit nehme, das alles zu organisieren.« Aber hallo: Der Mann betreibt einen Mega-Aufwand für einen in den USA kaum wahrgenommenen Sportverband, der gerade mal zwei hauptamtliche Mitarbeiter hat. Von richtigen Investitionen in den Handball ist man meilenweit entfernt, Olympia hin, Olympia her. Wenn’s 2028 der ein oder andere seiner Spieler in den Kader schafft, hätte Paulus schon viel gewonnen.

Apropos, gewinnen: Siege können die US-amerikanischen Handballer tatsächlich mittlerweile aufweisen. »Wir erhalten zwar wegen L.A. 2028 Wildcards für die Weltmeisterschaften, haben uns aber auch tatsächlich qualifiziert.« 2023, bei der vorigen U19-WM in Kroatien, konnte ein 33:26 über Burundi bejubelt werden. Gegen Deutschland gab’s dagegen beim 15:46 kostenlosen Anschauungsunterricht. »Megainteressiert« sei sein Kollege Alexander Koke aber am US-Handball gewesen. Überhaupt sei es super angenehm, der globalen Handball-Community anzugehören.

Nur ein Beispiel, das der Mann aus dem Taunus erzählt. Als CalHeat in Saudi-Arabien bei der Club-WM mitspielte und auf das turmhoch überlegene Champions-League-Team von Industria Kielce traf, mit Keeper Andi Wolff auf der Bank, machte Paulus auf Halblinks nicht nur ein Tor für die Ewigkeit. Nach Rückpass, zwischen eins und zwei durchgetankt, wie die Handballer sagen. Alex Dujshebaev, spanischer Weltklassespieler im Trikot der Polen, habe während des Spiels dann mit dem ehrfürchtig vor ihm den Ball abspielenden US-Linksaußen das Gespräch gesucht – und ihm quasi einen freien Torwurf angeboten. Aber so, dass es Dujshebaev Trainer nicht merkte. Der US-Spieler nahm erfreut und aufgeregt an.

Der Umgang unter Handballern sei immer von Respekt und Nahbarkeit geprägt. Egal, auf welchem Level man spiele und wie hoch die Leistungsunterschiede seien, sagt Max Paulus, einer der Pioniere des US-Jugendhandballs. Diesen Faktor sollten die Herren des IOC bei der Auswahl der olympischen Sportarten auch mal berücksichtigen.

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Quelle: https://www.usinger-anzeiger.de/sport/lokalsport/us-nationalcoach-aus-neu-anspach-93890929.html

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