Pressemitteilung Sportkreis Hochtaunus:
Drums Alive® Fortbildung für Übungsleitende in Neu-Anspach
Rhythmus rein – Stress raus!
Drums Alive® bringt Bewegung, Musik und Power in eine perfekte Balance. Mit viel Freude waren die 25 Übungsleiterinnen und Übungsleiter bei der vom Sportkreis Hochtaunus angebotenen Fortbildung „Drums Alive, Faszien und mehr“ am 14. März 2026 in der Walter-Ernst-Halle in Neu-Anspach dabei.
„Drums Alive® ist ein Fitnessprogramm, welches das Trommeln auf großen Bällen mit verschiedenen Rhythmen und Bewegungen kombiniert und sich für alle Altersgruppen eignet. Das sportliche Trommeln zu passender Musik kann als lockere Übung in alle Sportstunden, Kurse und Bewegungsangebote eingebunden werden“, berichtet Renata Kretzschmar, Referentin für Sport und Gesundheit im Sportkreis Hochtaunus.
„Wichtig ist auch, dass die Übungen in den meisten Vereinen gut umsetzbar sind“, so Renata Kretzschmar. „Zu den oft vorhandenen Gymnastikbällen benötigt man lediglich die Drumsticks (Trommelstöcke) und eine Auflagerung für die Bälle und schon kann es losgehen, denn das Trommeln kann auf den jeweiligen Fitness-Level der Mitglieder heruntergebrochen werden und ist somit in allen Gruppen möglich.“
Von Alexandra Lauter, der Referentin dieser Fortbildung, erfuhren die Teilnehmenden noch mehr: Drums Alive® macht nicht nur Spaß, sondern die Übungen stimulieren beide Gehirnhälften und stärken die neuronalen Verbindungen. Das fördert die Konzentration und die sensomotorischen Fähigkeiten. Gleichzeitig baut die Bewegung Stresshormone ab und setzt Glückshormone frei. Studien, unter anderem mit der Technischen Universität Chemnitz, belegen die positiven Effekte. Dazu gehört die Verbesserung von Ausdauer, Muskelkraft und Gleichgewicht, die Steigerung des Wohlbefindens und der kognitiven Fähigkeiten, sowie Stressabbau und nicht zuletzt ein positives Gruppenerlebnis.
Im zweiten Teil des Seminartages kamen die PAB®-Ringe (Power and Balance) der Fa. Togu zum Einsatz. Die handlichen knallroten Gewichtsringe mit einem Gewicht von je ca. 850 Gramm sind speziell für den Gesundheits- und Fitnessbereich entwickelt worden und bieten viele Einsatzmöglichkeiten. Hierbei werden Koordination, Kraft, Stabilität sowie die Verbesserung der Tiefenmuskulatur angesprochen.
Für alle Teilnehmenden verging dieser kurzweilige Tag wie im Flug und am Ende der Fortbildung konnte Renata Kretzschmar, im Vorstand des Sportkreises auch für die Organisation der Lehrgänge zuständig, allen eine Teilnahmebescheinigung zur Verlängerung ihrer DOSB-Lizenz aushändigen.
Der Sportkreis bedankt sich bei der SG Anspach für die tolle Unterstützung und kommt mit einer Fortbildung gerne wieder.
Text und Bilder: Renata Kretzschmar/Jutta Schlapp







Neu-Anspach – Mit dem neuen Bewegungsangebot für Kinder mit körperlicher und/oder geistiger Beeinträchtigung hat die SG Anspach etwas geschaffen, was bisher offensichtlich gefehlt hat. Binnen kürzester Zeit hatte es so viele Anmeldungen gegeben, dass Übungsleiter Peter Tokai und seine Frau Lisa sowie Brigitte Girard von der Turnabteilung der SG die große Gruppe schon beim ersten Mal teilen mussten.
„Dankenswerterweise haben andere Gruppen uns dieses Mal ihren Platz in der Sporthalle überlassen, so dass wir sowohl den Gymnastikraum unten als auch die Halle oben nutzen konnten“, zeigt sich Peter Tokai dankbar für das Entgegenkommen, das allerdings weder eine Selbstverständlichkeit noch eine Dauerlösung ist.
Der Bedarf für die Familien ist ganz offensichtlich hoch. „Hier bekommen die Familien ein Stück Normalität in ihren Alltag, der alles andere als normal ist“, bringt es Lisa Tokai auf den Punkt. Spaß haben, gemeinsam spielen, sich bewegen je nach Können, das sei oft nicht möglich. Es fehle an Gelegenheiten der Teilhabe, an niedrigschwelligen Angeboten, damit behinderte Kinder zusammenkommen können. Und es fehle an inklusiven Spielplätzen, die zum Beispiel auch mit dem Rollstuhl befahrbar sind. „Versuchen Sie mal, einen Rollstuhl über die Holzhackschnitzel zu fahren“, machte etwa Michael Rehwald auf ein übliches Problem auf Spielplätzen aufmerksam.
Obwohl der VdK in Neu-Anspach sich schon sehr um Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bemüht und bereits viel erreicht hat, sei noch viel Luft nach oben. Und obwohl der Hochtaunuskreis Pilotregion Inklusion ist, sei man in der Praxis noch weit entfernt von gelebter Inklusion, merkten einige Teilnehmer an. Dabei könne man oft mit einfachen Mitteln Lebensqualität herstellen, etwa mit Rampen – oder mit einem Bewegungsangebot.
Einfache Mittel waren hier unter anderem Sandsäckchen zum Werfen, Knautschen, Spielen. Oder ein großes Schwungtuch, das eine Gemeinschaft herstellte, als alle an einer Ecke mit anpackten und das Tuch zum Flattern brachten. Rollbretter, Matten, Seile, Pylonen oder Kästen, dazu verschiedene Stationen wie bei einem Parcours, luden zum Spielen und sich Bewegen ein – und wurden frei oder mit sanfter Anleitung durch die Übungsleiter sowie die Begleitpersonen der Kinder genutzt. „Die Kinder sollen einfach Teilhabe und Spaß haben“, so Lisa Tokai.
INGRID SCHMAH-ALBERT
Fotos: Ingrid Schmah-Albert
(Usinger Anzeiger vom 13.03.2026)

Übungsleiter Peter Tokai mit Familie

Das alljährliche Treffen des Vorstands der SG 1862 Anspach zur Jahresplanung fand in diesem Jahr mit einigen Änderungen am 24. Januar statt. So traf sich der Vorstand im Jahr 2026 nicht an altbewährtem Ort im Kurhaus Ochs in Schmitten, sondern stattdessen im Bürgerhaus Neu Anspach. Darüber hinaus erstreckte sich das Treffen nicht über zwei Tage, sondern fand vielmehr gestrafft, aber nicht weniger inhaltsreich lediglich an einem Tag statt. Als weitere Neuerung saß nicht nur der geschäftsführende Vorstand zusammen, sondern die Vorstände der einzelnen Abteilungen waren ebenfalls über das gesamte Jahrestreffen hinweg anwesend.
Das Treffen im Rahmen des erweiterten Vorstands hat erneut gezeigt, wie harmonisch die Zusammenarbeit zwischen dem Hauptvorstand und den einzelnen Abteilungen funktioniert.
Der Vorsitzende Ferdinand Hnatkow hatte das Jahrestreffen vorbereitet und sorgte dafür, dass die Tagesordnung sowohl inhaltlich ergebnisreich als auch zeitlich effizient eingehalten wurde.
Auch wenn das Treffen in diesem Jahr in kleinerem zeitlichem Rahmen stattfand, so war es insbesondere dadurch, dass der gesamte erweiterte Vorstand zusammenkam, ein sehr gelungenes Wochenende mit vielen guten Ergebnissen. Das nächste Jahrestreffen im Jahr 2027 ist bereits in der Planung.

Wir als SG Anspach brauchen die Unterstützung einer starken Kommunalpolitik. Darum rufen wir auf zur Kommunalwahl am 15. März. Entscheidungen der Kommunalpolitik und damit Entscheidungen der Stadtverordnetenversammlung nehmen Einfluss auf das Vereinsleben der SG Anspach.
Im folgenden lesen sie die Pressemitteilung des Landessportbundes Hessen:
Der Landessportbund Hessen (lsb h) ruft alle Sportinteressierten und Vereinsmitglieder auf, im Rahmen der Kommunalwahlen am 15. März von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. In den Städten, Gemeinden und Landkreisen entscheidet sich, welche konkreten Rahmenbedingungen die Sportvereine künftig vorfinden werden. „Kommunalpolitik ist Sportpolitik vor Ort, denn die Kommunen sind ein sehr wichtiger Unterstützer“, betont lsb h-Präsidentin Juliane Kuhlmann. Was in den Rathäusern und Kreistagen entschieden werde, habe unmittelbare Auswirkungen auf Trainingsmöglichkeiten, Bewegungsangebote und das ehrenamtliche Engagement in den Vereinen. „Deshalb ist es wichtig, dass sich möglichst viele Menschen an den Kommunalwahlen beteiligen und sich im Vorfeld auch damit auseinandersetzen, welchen Stellenwert der Sport für die zur Wahl stehenden Parteien sowie Kandidatinnen und Kandidaten hat“, verdeutlicht Kuhlmann.
Der organisierte Sport erreicht in Hessen jeden dritten Menschen. In den mehr als 7.300 Vereinen werden nicht nur Bewegung und Gesundheit gefördert, sondern auch zentrale gesellschaftliche Werte vermittelt. Sie ermöglichen Teilhabe und sind Begegnungsorte für Menschen aller Generationen. „Deshalb ist der Sport ein unverzichtbarer Bestandteil der kommunalen Daseinsvorsorge“, sagt Kuhlmann. Allerdings stehen viele Kommunen unter erheblichem finanziellem Druck. Haushaltsdefizite und Pflichtaufgaben verschärfen die politischen Verteilungskonflikte. Da die Sportförderung als eine nichtgesetzliche kommunale Aufgabe zählt, gerät sie trotz des Staatsziels im Verfassungsrang schnell auf den Prüfstand. „Gerade deshalb braucht der Sport starke Fürsprecher in den kommunalen Parlamenten“, betont Kuhlmann und richtet einen klaren Appell an die künftigen Entscheidungsträger: „Wer in den Sport investiert, investiert in die Lebensqualität in den Kommunen und in sozialen Zusammenhalt.“
Intakte Schwimmbäder, Sporthallen und Sportplätze: Moderne Anlagen sind nicht nur die Voraussetzung für gute Vereinsarbeit, sondern auch ein harter Standortfaktor und wichtig für den Schulsport. Wenn es vor Ort intakte Sport- und Bewegungsmöglichkeiten gibt, haben es Kommunen leichter, Familien und Fachkräfte anzulocken. Das bedeutet: Stark ist eine Kommune nur dann, wenn auch der Sport stark ist. „Kommunen und Sport sind in diesen Zeiten mehr denn je aufeinander angewiesen“, stellt Kuhlmann klar. Ein Kernproblem: Die Sportinfrastruktur ist vielerorts in die Jahre gekommen, landesweit beläuft sich der Sanierungsstau auf mehr als zwei Milliarden Euro. Abgebaut werden kann er durch das Sondervermögen des Bundes, über das die hessischen Kommunen über einen Zeitraum von zwölf Jahren insgesamt rund 4,7 Milliarden Euro für Infrastrukturmaßmahnen erhalten.
„Der Sport ist einer von acht förderfähigen Bereichen. Wieviel Geld in die Sanierung von Sporthallen, Schwimmbädern oder Sportplätzen fließt, entscheiden die Kommunen“, weiß Kuhlmann. „Deshalb ist es so wichtig, dass wir jetzt deutlich aufzeigen, wo der Schuh drückt.“ Vor diesem Hintergrund hatte der lsb h die 23 Sportkreise in Hessen dafür sensibilisiert, den Dialog mit der Politik im Vorfeld der Kommunalwahlen zu intensivieren und öffentlichkeitswirksam auf Bedarfe hinzuwiesen. „Der Sport lebt davon, dass wir unsere Stimme erheben, wenn es um seine Zukunft geht“, sagt Kuhlmann und verdeutlicht den Stellenwert der Kommunalwahlen: „Der 15. März wird für die Entwicklung des Sports in den kommenden Jahren richtungsweisend sein.“
Über den lsb h:
Der Landessportbund Hessen e.V. (lsb h) ist die Dachorganisation des hessischen Sports und vertritt die Interessen von 23 Sportkreisen, 60 Verbänden sowie 14 Verbänden und Organisationen mit besonderen Aufgaben. Mit rund 2,27 Millionen Mitgliedern in mehr als 7.300 Vereinen ist der lsb h die größte Personenvereinigung in Hessen. Wir engagieren uns für den Breiten-, Leistungs- und Jugendsport, erbringen Dienstleistungen bei Beratungen und Ausbildungen, geben Impulse in allen Themenfeldern des Sports und fördern unsere Vereine.

Beim Tag der offenen Tür der Adolf-Reichwein-Schule am 31.01.2026 war das Gründerteam der geplanten Jugendabteilung der SG Anspach erstmals mit einem kleinen Info- und Aktivstand vertreten. Mit Felix, Cassie und Nadine aus dem Jugendteam, Heike aus dem Gesamtvorstand sowie Projektleiter Siegfried nutzte die SGA-Sportjugend die Gelegenheit, sich vorzustellen und erste Gespräche zu führen.
Der Stand war mit Roll-Ups, einem Stehtisch, etwas Dekoration und einfachen Wurfspielen ausgestattet. Ziel war es, Kinder, Jugendliche und Eltern über die Idee einer eigenständigen Jugendabteilung zu informieren. Flyer standen zur Mitnahme bereit, kleine Präsente sorgten für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Viele Kinder und Jugendliche blieben stehen, probierten die Spiele aus oder nahmen Informationsmaterial mit. Die Gespräche gaben einen ersten Eindruck davon, welche Themen und Angebote für junge Menschen interessant sein könnten.
Auch Vertreter der Schule, Stadt, Mitglieder des Vereinsvorstands sowie die lokale Presse schauten am Stand vorbei. Darunter auch Bürgermeister Birger Strutz sowie die zweite Vorsitzende der SGA, Katja Trybek und langjähriger Abteilungsleiter Badminton Georg Komma. Die kurzen Gespräche boten Gelegenheit, das Vorhaben vorzustellen und Fragen zu beantworten
Nach vier Stunden und zahlreichen Kontakten packte das Team zufrieden seine Materialien wieder zusammen. Der Auftritt war aus Sicht der Organisatoren ein Erfolg und ein wichtiger erster Schritt, um die geplante Jugendabteilung sichtbar zu machen und Rückmeldungen aus der Schulgemeinschaft mitzunehmen.
Projektleiter Siegfried bedankt sich beim gesamten Team für die zuverlässige Vorbereitung, die positive Energie und die Unterstützung am Stand. Das Gründerteam sei bereit, Verantwortung zu übernehmen. Ebenso bedankte er sich beim Ausrichter der ARS, in Person Herrn Michael Stanzel.
Ihr habt Lust mit dabei zu sein? Egal welchem Sport Du nachgehst, wir kommen aus ganz unterschiedlichen Abteilungen, um als Sportjugend aktiv zu sein. Melde Dich unter projektleitung.jugend@sganspach.de oder schreibe uns auf Instagram an unter SG_Anspach_Jugend.




SGA-Sportjugend auf dem TdoT der ARS!
Ihr wisst immer noch nicht genau, was die SGA-Sportjugend macht? Dann kommt vorbei am Tag der offenen Tür der ARS Neu-Anspach am Samstag, den 31.01.2026.
Wo ist unser Stand?
Im Hauptgebäude nahe dem Haupteingang im Foyer. Haltet Ausschau nach unserem SGA-Logo!
Wir informieren Euch dort über unsere ersten Schritte als kleine Gruppe, drehen ein gemeinsames Reel wenn Ihr Lust habt und haben auch ein paar Spiele mit dabei. Vor allem aber wollen wir von Euch erfahren, was Ihr Euch von uns als SGA-Sportjugend wünscht! Ihr wollt Events oder andere Jugendliche treffen im Sportverein? Ihr wollt Ausflüge unternehmen oder etwas nachhaltig bewegen? Teilt es uns mit direkt am Stand mit.
Wir freuen uns auf Euch auf dem Tag der offenen Tür an diesem Samstag der ARS.
Und wenn Ihr Fragen habt uns die Sportjugend, dann meldet Euch unter projektleitung.jugend@sganspach.de

Was haben wir denn da? Die Alte Fahne haben wir auf Vordermann gebracht. Michael unser Fahnenwart und Ferdinand unser Vorsitzender zeigen Euch das Ergebnis hier und haben in diesem Beitrag ein Video und ein paar Bilder für Euch.
Wenn es um Kostbarkeiten geht, dann ist diese Fahne wohl eine der ältesten Raritäten in Neu-Anspach. Die „Alte Fahne“ stammt aus den Gründerjahren der SGA und ist damit über 100 Jahre alt. Heute wird sie sicher in einer Vitrine in der Walter-Ernst-Halle verwahrt. Bei ganz besonderen Anlässen erwacht die „Alte Fahne“ aber aus ihrem Schneewittchenschlaf: Beim 750-jährigen Jubiläum der Stadtteile Anspach und Westerfeld wurde sie beispielsweise von Vereinsmitgliedern beim Festumzug getragen.
„Die Alte Fahne ist ein Erkennungszeichen des Vereins. Wir sollten sie schätzen und ehren“, sagt Michael Flesch. Er ist nicht nur für die Geräte der Turnabteilung verantwortlich, sondern kümmert sich auch um die „Alte Fahne“ unserer SG Anspach: Kürzlich wurden an der Fahnenstange das alte Holz ausgebessert und das Gewinde neu ausgerichtet.
Ihr habt Lust, noch mehr über die Geschichte unserer SGA zu erfahren? Dann werft doch mal einen Blick unter der Rubrik „Vereinsstory“. Dort findet Ihr unter anderem Informationen über unsere Anfänge im Jahr 1862, den Bau der Walter-Ernst-Halle und natürlich auch die Fahnen.











Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der SG Anspach,
heute also ist es endlich soweit: Es ist Heiligabend. Und so hört man es in unserer Kleeblattstadt vermutlich an so gut wie jeder Ecke: „Frohe Weihnachten!“ Und wer auf der Straße heute noch keinen fröhlichen Weihnachtsgruß entgegen geschmettert bekommen hat, der kann sich einfach unser Weihnachtsvideo anschauen. Da sollte für jeden und jede etwas dabei sein aus nahezu allen Abteilungen unserer Sportfamilie.
Wir sind wahnsinnig begeistert, wie viele von euch – die Redaktion zählt mehr als 200 (!) – unserem Aufruf gefolgt sind und hier im Video mitgemacht haben. Klasse und danke fürs mitmachen (und übrigens danke an die Marketing Abteilung für das Zusammenschneiden). Wir sehen, dass wir darauf aufbauen können. Behaltet euch dieses Miteinander bei. Die SG Anspach wünscht euch nun ein fröhliches Fest und erholsame Feiertage. Kommt zur Ruhe, ihr habt sie euch verdient. Eurer SGA bleibt also nur noch zu sagen: „Frohe Weihnachten!“
Traditionell werden am letzten Trainingstag bei uns die Urkunden und Abzeichen zu den Sportabzeichen überreicht. Dieses Jahr haben 110 Athleten im Alter von 6 bis 89 Jahren das Sportabzeichen abgelegt. Eine tolle Zahl!

Kreismeister
Anschließend haben wir die Athleten geehrt, die bei den vielen Wettbewerben, die wir in diesem Jahr besucht haben, Kreismeister wurden. Insgesamt haben wir 77 Kreismeistertitel geholt, dazu noch einen Bezirksmeistertitel sowie eine Bronze- und Silbermedaille bei Hessischen Meisterschaften. Der Fleiß und die tollen Leistungen haben wir mit Kinogutscheinen belohnt.

Vereinsrekorde
Wir haben alle Athleten geehrt, die von 2023-2025 einen Vereinsrekord aufgestellt haben. Insgesamt wurden 34 Vereinsrekorde von 17 Athleten in dieser Zeit aufgestellt. Die komplette Liste mit den Vereinsrekorden gibt’s hier: https://sganspach.de/leichtathletik/abteilungsrekorde/

Leonie, Melissa, Johanna, Sophia, Isabella, Johan, Lilli, Charlotta, Jana, Benedikt, Henry, Jonas, Trainer Nico. Es fehlen Olivia, Til, Marc und Florian Gantz.
Für jeden Vereinsrekord gab es eine Urkunde mit blauer Mappe und einen SGA-Fuchs für die nominierten Athleten, eine besondere Auszeichnung des Vereins.

Wir gratulieren allen Athleten zu diesen tollen Leistungen und freuen uns auf Eure Erfolge in 2026.
Am 13. und 14.12.2025 fand in Stadtallendorf das jährliche nationale Vorweihnachtskriterium statt. Mit über 1.560 Meldungen zählt das Hallensportfest zu den größten Veranstaltungen des Jahres. Das landesoffene Sportfest ist sehr populär, und die Athletinnen und Athleten kamen unter anderem aus Bayern, NRW und natürlich Hessen.
Die Starterfelder waren entsprechend groß, und auch die Qualität an der Spitze war sehr hoch. Da es nur für die ersten acht Plätze in den technischen Disziplinen sowie für die ersten sechs Plätze im Sprint Urkunden zu gewinnen gab, lag die Messlatte für unsere Athletinnen und Athleten sehr hoch. Selbstverständlich war es dennoch unser Ziel, die eine oder andere Top-8-Platzierung zu erreichen.
Folgende Athletinnen und Athleten waren für die SG Anspach mit dabei:
- Luise Muschter (W11)
- Jonas Wehr (M11)
- Henry Best (M11)
- Sophia Würsig (W12)
- Olivia Mutzke (W12)
- Melissa Gabermann (W13)
- Jana Schumacher (W14)
- Isabelle Schwabe (W14)
- Johanna Würsig (W14)
- Neo Hanke (M15)
- Johan Voigt (M15)
Weitsprung

Nur die besten acht Athletinnen und Athleten erreichten den Endkampf und durften dort drei weitere Versuche absolvieren. Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl war der Vorkampf auf zwei Sprünge begrenzt, was eine besondere Herausforderung darstellte.
In der Altersklasse W14 waren insgesamt 41 Athletinnen gemeldet. Von der SG Anspach gingen Jana und Johanna an den Start. Im Vorkampf erreichte Jana 4,22 Meter und Johanna 4,21 Meter. Das waren für beide Athletinnen zufriedenstellende Weiten und reichten für das vordere Mittelfeld: Platz 16 und Platz 17.
In der Altersklasse W12 waren 54 Athletinnen gemeldet. Leider erwischten unsere beiden Mädchen keinen optimalen Weitsprungtag. Am Ende belegte Olivia mit 3,94 Metern den 17. Platz und Sophia mit 3,60 Metern den 33. Platz. Beide Athletinnen können deutlich weiter springen, doch zum Glück standen noch weitere Disziplinen auf dem Programm – dazu später mehr.
Bei den Mädchen der W11 waren unglaubliche 68 Athletinnen am Start. Für Luise war es der erste große Wettkampf, und sie machte ihre Sache sehr gut. Am Ende landete sie im vorderen Mittelfeld und erreichte mit 3,74 Metern einen guten 29. Platz.
In der Altersklasse M11 waren 30 Athleten gemeldet, darunter Jonas als einziger Starter der SG Anspach. Der Weitsprung zählt zu seinen Stärken, und wir hatten uns berechtigte Hoffnungen auf eine Top-8-Platzierung und eine Urkunde gemacht. Gleich im ersten Versuch setzte er mit 4,47 Metern ein Ausrufezeichen. Diese Leistung steigerte er im fünften Versuch noch einmal auf 4,49 Meter. Das reichte am Ende für den Sieg! Eine großartige Leistung und herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz in einem sehr starken Feld.
Hochsprung
Im Hochsprung der W12 waren 27 Athletinnen gemeldet, sodass Olivia auf starke Konkurrenz traf. Sie scheiterte an der Höhe von 1,35 Metern denkbar knapp und belegte am Ende mit übersprungenen 1,30 Metern einen guten 12. Platz. Mit einer übersprungenen Höhe von 1,35 Metern hätte sie sich in diesem stark besetzten Wettbewerb sogar eine Urkunde gesichert. Dennoch sind 1,30 Meter in dieser Altersklasse eine sehr starke Leistung.
Im Hochsprung der M11 gingen insgesamt 25 Jungen an den Start. Mit Jonas und Henry waren zwei Athleten der SG Anspach vertreten. Für beide war es der erste richtige Wettkampf in dieser Disziplin, und entsprechend gespannt waren wir auf die Ergebnisse. Henry erreichte mit übersprungenen 1,05 Metern den 16. Platz. Jonas steigerte sich im Laufe des Wettkampfs kontinuierlich und scheiterte erst, als die Latte auf 1,31 Meter lag. Mit übersprungenen 1,28 Metern belegte er am Ende einen hervorragenden zweiten Platz und stand erneut auf dem Treppchen. Herzlichen Glückwunsch!
Der Kurzsprint
In der Halle beträgt die Sprintdistanz bei den älteren Athletinnen und Athleten 60 Meter, bei den Kindern der U12 werden 50 Meter gelaufen.
In der Altersklasse W14, in der die SG Anspach mit Jana und Isabelle vertreten war, gingen insgesamt 47 Sprinterinnen an den Start. Nur die besten zwölf qualifizierten sich für das Halbfinale – eine entsprechend hohe Hürde. Jana startete im dritten Vorlauf und überquerte die Ziellinie nach 9,29 Sekunden. Für die Wurfspezialistin reichte diese Zeit zwar nicht für das Halbfinale, dennoch war es ein solider Start in den Wettkampftag. Isabelle ging mit deutlich höheren Ambitionen ins Rennen. Bereits im Vorlauf waren ihre Trainingsfortschritte erkennbar: Mit 8,55 Sekunden belegte sie als Zweite ihres Laufs den neunten Gesamtrang und qualifizierte sich souverän für das Halbfinale. Da nur die ersten sechs Läuferinnen ins Finale einzogen, war dort eine weitere Steigerung notwendig. Isabelle versuchte alles und lag aussichtsreich im Rennen, kam jedoch leider zu Fall und verpasste dadurch den Einzug ins Finale. Glücklicherweise zog sie sich – abgesehen von einigen schmerzhaften Abschürfungen – keine schwereren Verletzungen zu. Dennoch zeigte sie deutlich, dass ihr Trainingsfleiß in Zukunft zu sehr guten Ergebnissen führen kann.
Ähnlich wie bei Jana diente der 60-Meter-Sprint für Melissa in der Altersklasse W13 (44 Teilnehmerinnen) eher als „Warmlauf“. Ihre Stärken liegen eindeutig im Diskuswurf und Kugelstoßen. Im dritten Vorlauf erreichte Melissa nach 9,50 Sekunden das Ziel, was jedoch nicht für den Einzug ins Halbfinale reichte.
Sophia und Olivia gingen in der Altersklasse W12 mit dem klaren Ziel Halbfinale an den Start. Bei insgesamt 60 gemeldeten Läuferinnen qualifizierten sich nur 24 für die nächste Runde. Olivia erwischte einen hervorragenden Lauf, gewann ihren Vorlauf in 8,85 Sekunden und erreichte souverän das Halbfinale. Sophia startete im letzten Vorlauf und gewann diesen ebenfalls. Mit einer Zeit von 9,23 Sekunden zog auch sie in die nächste Runde ein.
Aus den vier Halbfinals qualifizierten sich nur die sechs besten Läuferinnen für das A-Finale, während die nächsten sechs Zeitschnellsten im B-Finale die Plätze sieben bis zwölf unter sich ausmachten. Sophia hatte im dritten Halbfinale etwas Pech und verpasste mit 9,33 Sekunden leider den Einzug in eines der Finals. Olivia hingegen konnte sich nach ihrem starken Vorlauf berechtigte Hoffnungen auf das B-Finale machen. Für den Einzug ins A-Finale war jedoch eine weitere Steigerung nötig – und diese gelang ihr eindrucksvoll: In einem Traumlauf erzielte sie 8,79 Sekunden und qualifizierte sich für das A-Finale. Dort belegte sie schließlich einen hervorragenden sechsten Platz und durfte sich über eine Urkunde freuen. Für das Trainerteam war dies eine sehr schöne und positive Überraschung.

Bei den W11-Mädchen über 50 Meter ging Luise an den Start. Insgesamt waren 64 Mädchen gemeldet, sodass bereits der Einzug ins Halbfinale bei ihrem ersten großen überregionalen Wettkampf ein großer Erfolg gewesen wäre. Luise startete im dritten von insgesamt elf Vorläufen, erwischte einen sehr guten Lauf und gewann ihren Vorlauf in 7,92 Sekunden. Diese Zeit reichte für die Qualifikation zum Halbfinale. Auch wenn dort Endstation war, ist dieses Ergebnis ein schöner Erfolg, auf den Luise durchaus stolz sein kann.
Bei den M11-Jungen gingen – wie bereits im Weitsprung – Henry und Jonas an den Start. In den Vorläufen traten 24 Teilnehmer an, von denen sich zwölf für die Halbfinals qualifizierten. Henry scheiterte leider knapp an dieser Hürde. Mit einer Zeit von 8,28 Sekunden verpasste er das Halbfinale, für das etwa 8,0 Sekunden notwendig gewesen wären. Jonas lief in seinem Vorlauf nahezu Bestzeit und qualifizierte sich mit 7,62 Sekunden als Zweiter für das Halbfinale. Dort hieß es dann: aus zwölf mach sechs. Jonas erwischte keinen optimalen Lauf, erreichte aber mit 7,75 Sekunden als Vierter dennoch das große Finale. Um dort eine Podestplatzierung zu erreichen, war eine deutliche Steigerung nötig. Das Finale war sehr schnell, doch bei Jonas passte alles zusammen: Mit starken 7,54 Sekunden steigerte er seine Bestzeit deutlich und sicherte sich am Ende den Sieg. Herzlichen Glückwunsch!

Der Langsprint
Da die 200 Meter erst ab der Altersklasse U18 gelaufen werden, mussten wir Isabelle um zwei Jahre hochmelden. Sie trat somit teilweise gegen bis zu drei Jahre ältere Athletinnen an. Erschwerend kam hinzu, dass sie durch die zahlreichen Abschürfungen aus dem Sturz über die 60 Meter sicherlich beeinträchtigt war. Dennoch wollte sie den Start wagen – ihr Talent im Langsprint ist unbestritten.
Insgesamt waren 31 Athletinnen gemeldet. Isabelle zog trotz ihrer Verletzungen voll durch und überquerte die Ziellinie in sehr guten 28,87 Sekunden. Das reichte am Ende für einen starken 12. Platz im vorderen Mittelfeld. Damit ließ sie eine Vielzahl älterer Athletinnen hinter sich. Herzlichen Glückwunsch! Für eine Urkunde fehlten am Ende lediglich vier Zehntelsekunden.

800 Meter
Man hasst diese Disziplin oder man liebt sie – oftmals wohl auch beides. Johan stellte sich dieser Herausforderung bei den M15-Jungen mit dem klaren Ziel, seine Bestzeit von 2:26,9 Minuten zu unterbieten. Er ging das Rennen sehr schnell an, was die letzte Runde entsprechend hart machte. Dennoch erreichte er sein Ziel in beeindruckender Manier und überquerte die Ziellinie nach starken 2:22,55 Minuten – eine deutliche Steigerung seiner persönlichen Bestzeit. Am Ende wurde dieser Lauf mit einem hervorragenden 4. Platz belohnt.

Bei den M11-Jungen waren insgesamt 14 Athleten gemeldet, und Henry – sicher eines der großen Talente auf dieser Strecke – ging als einer der Favoriten ins Rennen. Auch er verbesserte seine Bestzeit deutlich und belegte in sehr starken 2:34,62 Minuten den zweiten Platz. Für den Sieg fehlten am Ende gerade einmal sechs Hundertstelsekunden. Herzlichen Glückwunsch!

Kugelstoßen
Die einzige Wurfdisziplin in der Halle wird ab der Altersklasse U14 ausgetragen. Normalerweise sind die Teilnehmerfelder hier nicht sehr groß, doch dieses Sportfest stellte insbesondere in den weiblichen Altersklassen eine Ausnahme dar. Da wir einige starke Kugelstoßerinnen und Kugelstoßer im Verein haben, waren wir gespannt, wie viele von ihnen den Sprung in die Top 8 schaffen würden.
Neo machte in der Altersklasse M15 mit der 4-Kilogramm-Kugel den Anfang. Der Viertplatzierte der Hessischen Meisterschaften ließ nichts anbrennen, steigerte seine persönliche Bestweite um mehr als einen halben Meter und gewann seine Konkurrenz mit starken 12,74 Metern sehr souverän. Herzlichen Glückwunsch!

In der Altersklasse W14 (3-Kilogramm-Kugel) waren 21 Athletinnen gemeldet. Die SG Anspach schickte mit Isabelle, Jana und Johanna gleich drei Athletinnen an den Start. Es entwickelte sich ein spannender Wettkampf, und letztlich schafften es alle drei Anspacherinnen in die Top 8. Isabelle belegte mit 9,11 Metern den vierten Platz, Jana mit 9,03 Metern den fünften Platz und Johanna mit 9,01 Metern den siebten Platz. Drei unserer Athletinnen unter den Top 7 bei einem so stark besetzten Wettkampf – darauf können wir wirklich stolz sein.

Auch Melissa hatte in der Altersklasse W13 mit der 3-Kilogramm-Kugel und insgesamt 21 gemeldeten Athletinnen starke Konkurrenz. Doch bereits im ersten Versuch zeigte sie ihre Klasse und stieß die Kugel erstmals über 10 Meter – auf 10,09 Meter! Im Kugelstoßen ist das ein wichtiger Meilenstein. An diesem Tag gelang es in ihrer Altersgruppe keiner anderen Athletin, diese Weite zu überbieten. Im letzten Versuch steigerte Melissa ihre Bestweite sogar noch auf 10,21 Meter und gewann ihre Konkurrenz – ähnlich wie Neo am Tag zuvor – sehr souverän. Ein großartiger Wettkampftag!

In der Altersklasse W12 gab es noch mehr Starterinnen – insgesamt waren 32 Athletinnen gemeldet, sodass Sophia auf große Konkurrenz traf. Auch sie konnte sich behaupten, qualifizierte sich für den Endkampf und belegte am Ende mit 7,17 Metern einen sehr guten 8. Platz.

Fazit
Nach den sehr guten Ergebnissen bei den Kreismehrkampfmeisterschaften in Usingen hätten wir nicht gedacht, dass wir das noch einmal übertreffen könnten. Doch es war ein großartiges Wochenende für unseren Verein. Selbst in starker Konkurrenz konnten wir vier Siege feiern, standen sechsmal auf dem Podest und gewannen insgesamt 11 Urkunden. Wir sind einfach nur stolz und wünschen allen ein schönes Weihnachtsfest sowie einen guten Start ins Jahr 2026.
Wir freuen uns schon jetzt auf die nächsten Trainingseinheiten!