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Starker Auftritt bei den Bezirksmeisterschaften der Erwachsenen

Als einziger Vertreter der SG Anspach in der offenen Klasse kämpfte sich Finn Baebenroth bis ins Halbfinale vor. Nach einer starken Gruppenphase und zwei überzeugenden Siegen in der K.O.-Runde war erst gegen Titelverteidiger Patrick Nicklas Endstation. Mit dem Einzug ins Halbfinale sicherte sich Finn zugleich die Qualifikation für die Hessischen Einzelmeisterschaften.

v.l.n.r.: Patrick Nicklas, Christina Güll, Finn Baebenroth, Niklas Rode

Starke Nerven in der Topgruppe

Finn startete in einer stark besetzten Gruppe, in der Christian Güll als Nummer eins gesetzt war. Zum Auftakt ließ er gegen Bruno Kirsch nichts anbrennen und gewann souverän mit 3:0. Deutlich mehr gefordert wurde er anschließend gegen Haru Kubota. In einer umkämpften Partie bewies Finn nicht nur spielerische Qualität, sondern auch enorme mentale Stärke. Gleich zweimal drehte er einen deutlichen Rückstand in gewonnen Sätze um. Aus einem 3:9 und einem 4:8 führte er stattdessen mit 2:0. Am Ende setzte er sich direkt mit 3:0 durch und belohnte sich für seinen Kampfgeist mit einem wichtigen Sieg. Im abschließenden Gruppenspiel gegen Christian Güll fehlte Finn schließlich das nötige Quäntchen Glück.

Zwei Siege und das Ticket für Hessen

In der ersten K.O.-Runde wartete Max Lante auf Finn. Erneut entwickelte sich ein enges Match über fünf Sätze, in dem Finn die Nerven behielt und sich den Einzug ins Viertelfinale sicherte. Dort präsentierte er sich anschließend selbstbewusst und spielstark. Gegen Jeuck ließ Finn beim klaren 3:0-Erfolg keinen Zweifel aufkommen und zog souverän ins Halbfinale ein. Die Qualifikation für die Hessischen Einzelmeisterschaften war Finn nicht mehr zu nehmen. Im Halbfinale wartete mit Patrick Nicklas der Titelverteidiger aus dem Jahr 2025. Gegen den starken Konkurrenten fand Finn diesmal keinen Weg zum Sieg. Damit endete sein beeindruckender Lauf unter den letzten vier des Turniers.

Auch persönlich fiel Finns Bilanz des Turniertages ausgesprochen positiv aus. Er beschrieb seine Leistung als seine „beste Form vom Spielerischen her“ und zeigte sich „sehr zufrieden mit dem Turniertag“.

Erster Punkt in der Oberliga: Anspach erkämpft sich ein 5:5 gegen Hornau

Die Ausgangslage vor dem Heimspiel gegen den TuS Hornau war klar. Nach einem schwierigen Saisonstart stand die erste Mannschaft der SG 1862 Anspach noch ohne Punkt da. Gegen ersatzgeschwächte Hornauer sollte am Samstag endlich der erste Sieg her, um die Trendwende einzuleiten und in die Erfolgsspur zurückzufinden. Doch die Partie in der Hasenberg-Halle entwickelte sich zu einem hart umkämpften Duell, in dem sich die Anspacher am Ende zumindest mit einem 5:5-Unentschieden belohnten.

Florian Kepper überzeugt auf ganzer Linie

Ein besonderes Ausrufezeichen setzte Florian Kepper im Trikot der SG Anspach. Nach einem schwierigen Start in die Oberliga zeigte er am Samstag eindrucksvoll seine Qualitäten. Bereits im Doppel an der Seite von Manuel Echaveguren punktete er für die Gastgeber. Auch in seinen beiden Einzeln ließ er nichts anbrennen: Gegen Marc Ludwig setzte er sich mit 3:1 durch, ehe er gegen Thang Muan Lian Bil eine souveräne Leistung zeigte und in drei Sätzen gewann. Mit zwei Einzelsiegen und einem Erfolg im Doppel war Kepper einer der herausragenden Akteure des Tages.

Auch Manuel Echaveguren steuerte zwei wichtige Punkte bei. Neben dem Doppelerfolg gewann er sein Einzel gegen Dominik Kornelson mit 3:1 und sorgte damit für wichtige Zähler auf Anspacher Seite.

Jager unterliegt Kornelson in einem Fünfsatzkrimi

Ein erster Knackpunkt der Begegnung war das Duell zwischen Ryan Jager und Dominik Kornelson. Beide lieferten sich einen offenen Schlagabtausch, in dem die Führung immer wieder wechselte. Nach fünf umkämpften Sätzen hatte Kornelson beim 11:6 im Entscheidungssatz das bessere Ende für sich. Für Anspach war es ein bitterer Rückschlag, zumal Jager zuvor bereits gegen Milad Abedinian unterlegen war.

Auch Finn Baebenroth hatte gegen Thang Muan Lian Bil einen schweren Stand. Nach dem Satzausgleich zum 1:1 fand er nicht mehr richtig ins Spiel und musste die folgenden beiden Durchgänge jeweils deutlich mit 4:11 abgeben. Damit geriet Anspach weiter unter Druck und musste vor dem letzten Einzel einem 4:5-Rückstand hinterherlaufen.

Baebenroth behält die Nerven und sichert den ersten Punkt

Im abschließenden Einzel gegen Marc Ludwig stand Baebenroth damit unter Zugzwang. Der Start verlief allerdings alles andere als vielversprechend: Gegen den couragiert und eiskalt agierenden Hornauer lag er bereits mit 0:2 Sätzen zurück. Die drohende Niederlage vor Augen, kämpfte sich Baebenroth jedoch Schritt für Schritt zurück in die Partie. Mit zunehmender Spieldauer fand er besser zu seinem Spiel und entschied die folgenden drei Sätze mit 11:6, 11:9 und 11:7 für sich.

Damit drehte er die Begegnung eindrucksvoll und sicherte der SG Anspach das 5:5-Unentschieden. Statt des erhofften ersten Saisonsiegs stand am Ende zwar nur ein Punkt zu Buche, doch nach dem schwierigen Saisonstart ist dieser zumindest ein erster Schritt in die richtige Richtung.

Vielen Dank an die Druckerei Nejedly GmbH für unseren neuen Textildruck

Im Verein ist der Zeitplan natürlich immer perfekt durchgetaktet: Zeit für die Probe, Zeit für die Lieferung und insbesondere genügend Zeit für den Druck. Zumindest auf dem Papier.

In der Realität läuft es dann manchmal doch etwas anders. So kamen unsere Trikots in diesem Jahr später als geplant bei der Druckerei an. Damit wurde der ohnehin ambitionierte Zeitplan noch einmal deutlich enger.

Umso größer unser Dank an die Druckerei Nejedly GmbH (https://druckerei-nejedly.de/): Trotz des knappen Zeitfensters, zahlreicher Sonderanfertigungen und unserer individuellen Wünsche hat das Team professionell gearbeitet und alles möglich gemacht.

Das Ergebnis konnte sich bereits zum Saisonstart sehen lassen: Unsere 1. Mannschaft erhielt pünktlich zum ersten Heimspiel in der Oberliga ihr neues Trikotset und konnte damit direkt im neuen Vereinslook in die Saison starten.

Inzwischen werden auch die weiteren Mannschaften und Mitglieder unserer Tischtennisabteilung mit den neuen Textilien ausgestattet. Damit ist die gesamte Abteilung nach und nach einheitlich unterwegs.

Wir bedanken uns herzlich bei der Druckerei Nejedly GmbH (https://druckerei-nejedly.de/) für die Flexibilität, den schnellen Textildruck und die unkomplizierte Umsetzung unserer Sonderwünsche. Trotz der kurzfristigen Herausforderungen wurde eine tolle Lösung gefunden.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Jetzt sind wir an der Reihe, die neuen Textilien entsprechend zu pflegen.

Die erste Mannschaft der SG 1862 Anspach ist in der neuen Saison in der Oberliga Hessen angekommen und damit auch direkt im Abstiegskampf. Das erste Heimspiel gegen den SV Viktoria Preußen wurde entsprechend als eine der wichtigen Begegnungen im Kampf um den Klassenerhalt eingestuft. Mit der Unterstützung von Adam Smoter und Emil Hasselbalch wollte die Mannschaft die Partie unbedingt auf die eigene Seite ziehen und mit einem Erfolgserlebnis aus dem ersten Heimspiel die Saison starten.
Am Ende stand nach rund dreieinhalb Stunden jedoch eine bittere 4:6-Niederlage. Die Enttäuschung bei Spielern und Verein war entsprechend groß, denn man hatte sich vor heimischem Publikum deutlich mehr ausgerechnet.
Dabei begann die Begegnung durchaus vielversprechend. Adam Smoter und Florian Kepper sorgten mit einem souveränen 3:0 im Doppel für den ersten Punkt. Ryan Jager und Emil Hasselbalch mussten sich dagegen trotz einer 2:0-Satzführung noch mit 2:3 geschlagen geben.

Im ersten Einzel bestätigte Ryan Jager einmal mehr seine Klasse. Gegen den Spitzenspieler Jan Limbach entwickelte sich ein hochklassiges Duell, in dem Jager zwischenzeitlich mit 2:1 Sätzen führte. Am Ende fehlten jedoch nur wenige Punkte: Limbach drehte die Partie und gewann den fünften Satz knapp mit 11:9. Besser lief es anschließend für Adam Smoter. Gegen Thomas Ebel setzte er sich souverän mit 3:0 durch und brachte Anspach erneut in Führung. Florian Kepper legte danach gegen Borris Zheng nach. Nach dem misslungenen Auftakt gegen Elz zeigte Kepper eine starke Reaktion und holte mit einem sicheren 3:0 einen wichtigen Punkt, mit dem im Vorfeld durchaus gerechnet worden war. Für einen der bittersten Momente der Partie sorgte anschließend das erste Einzel von Emil Hasselbalch für die erste Mannschaft. Gegen Sheng Wang spielte Hasselbalch ein herausragendes Match und lieferte dem favorisierten Gegner einen offenen Schlagabtausch. Nach fünf umkämpften Sätzen musste er sich jedoch denkbar knapp mit 12:14 im Entscheidungssatz geschlagen geben. Damit stand es zur Halbzeit 3:3.

Im zweiten Durchgang hatte Ryan Jager gegen Thomas Ebel dann seinen großen Auftritt. Mit einer souveränen Leistung setzte er sich mit 3:1 durch. Besonders die beiden letzten Sätze hatten es in sich. Jager gewann den dritten Satz mit 16:14 und den vierten mit 12:10. Damit hielt er die Mannschaft im Spiel und bestätigte erneut seine starke Form. In den letzten drei Einzeln fehlte dann jedoch die letzte Entschlossenheit. Adam Smoter musste sich Jan Limbach mit 1:3 geschlagen geben. Florian Kepper fand gegen Sheng Wang anschließend nicht mehr zu seinem Spiel und unterlag mit 0:3. Beim Stand von 4:5 lag es damit an Emil Hasselbalch, die Partie noch auszugleichen. Gegen Borris Zheng reichte es nach einem gewonnenen dritten Satz jedoch nicht mehr zum Sieg.

Eine bittere Enttäuschung, denn die Mannschaft hatte sich für dieses wichtige Duell im Abstiegskampf deutlich mehr vorgenommen. Gleichzeitig zeigte die Begegnung, dass die Mannschaft auf diesem Niveau mithalten kann. Viele Sätze wurden erst in der Verlängerung entschieden, mehrere Partien gingen über die volle Distanz. Nach zwei Spieltagen ist die SG 1862 Anspach damit bereits mitten im Abstiegskampf angekommen. Viel Zeit zum Ärgern bleibt allerdings nicht, denn im nächsten Spiel gegen den TuS Hornau soll nun die Wende gelingen.

Ein erfolgreiches Wochenende liegt hinter den Nachwuchsspielerinnen und -spielern der SG Anspach. Bei den Kreiseinzelmeisterschaften des Hochtaunuskreises in Königstein konnten unsere Jugendlichen zahlreiche Podestplätze und Titel einfahren. Besonders stark: Neben mehreren Medaillen im Einzel gab es auch Gold und Silber im Doppel.

In der Konkurrenz Jungen 19 erwischte Coen Vicinus einen starken Turniertag. Als Gruppensieger zog er souverän in die K.-o.-Phase ein und setzte sich auch im Achtelfinale sicher durch. Im Viertelfinale wartete mit Patrick Müller dann die erste große Herausforderung. Coen behielt jedoch die Nerven und machte mit einem klaren 3:0-Erfolg den Einzug ins Halbfinale perfekt. Dort wartete mit Pepe Meteling der spätere Turniersieger. Coen musste sich mit 0:3 geschlagen geben, durfte sich aber über einen starken 3. Platz und einen gelungenen Turniertag freuen.

Auch im Doppel war Coen erfolgreich. Gemeinsam mit Alex Wang ging es im direkten K.-o.-Modus zunächst mit zwei souveränen Siegen bis ins Halbfinale. Dort entwickelte sich gegen Pepe Meteling und Haru Kubota ein echter Krimi. Nach fünf Sätzen stand die bittere 2:3-Niederlage fest. Trotzdem durfte das Duo am Ende auf dem Podest stehen. Das gleiche gelang auch Cesare Alessi und Julius Wilger. Sie kämpften sich durch die andere Turnierhälfte ebenfalls bis ins Halbfinale. Dort wartete mit dem Doppel aus Ober-Erlenbach ebenfalls ein starkes Duo. Auch dieses Halbfinale wurde erst im fünften Satz entschieden – leider mit dem besseren Ende für die Gegner. Damit gab es gleich zwei Anspacher Doppel auf dem Podest.

Bei den Mädchen 19 erreichte Nia Renner ebenfalls das Halbfinale. Nach guten Auftritten in der Gruppenphase zog sie als Gruppenzweite in die K.-o.-Runde ein. Gegen die starke Milada Lang entwickelte sich anschließend ein enges Match. Im entscheidenden fünften Satz hatte Lang jedoch das bessere Ende für sich. Nia durfte sich dennoch über Bronze freuen.

Im Doppel lief es für Nia anschließend noch besser: Gemeinsam mit Jasmin Scheld spielte sie sich bis ins Finale und sicherte sich dort den Turniersieg. Für einen weiteren Anspacher Erfolg sorgte Clara Damm, die gemeinsam mit Milada Lang das Finale erreichte und sich dort über Silber freuen konnte. Damit gingen Gold und Silber im Mädchen-19-Doppel an Spielerinnen der SG Anspach.

Jugend 19
Mädchen 19

Am Sonntag ging es mit der Konkurrenz Mädchen 15 weiter. Clara Damm startete mit einem Sieg gegen Lena Giese in das Turnier und sicherte sich damit den Gruppensieg und eine gute Ausgangsposition für die K.-o.-Runde. Im Halbfinale fand Clara nach einer längeren Spielpause allerdings nicht zu ihrem gewohnten Rhythmus und musste sich geschlagen geben. Mit dem 3. Platz qualifizierte sie sich dennoch für die Bezirkseinzelmeisterschaften.

Mädchen 15
Jugend 15

Einen weiteren 3. Platz holten sich Clara Damm und Mara Renner im Doppel.

Für das Highlight des Sonntags sorgte anschließend Cesare Alessi bei den Jungen 15. Als einer der Favoriten ins Turnier gestartet, wurde er dieser Rolle eindrucksvoll gerecht. Ohne einen einzigen Satz abzugeben, marschierte Cesare bis ins Finale. Dort setzte er sich mit 3:1 gegen Felix Tao durch und krönte sich zum Kreismeister. Für Emil Chen endete der Einzelwettbewerb im Viertelfinale im vereinsinternen Duell gegen Cesare. Zuvor hatte Emil im Achtel- und Viertelfinale jeweils über fünf Sätze gehen müssen. Diese beiden intensiven Matches waren sicherlich noch in den Beinen, dennoch zeigte auch Emil ein starkes Turnier.

Gemeinsam gingen Cesare und Emil anschließend im Doppel an den Start. Nach vier erfolgreichen Partien stand am Ende der große Triumph: Turniersieg und Gold für das Anspacher Duo!

Oberliga-Auftakt für die SG 1862 Anspach

Nach langer Zeit ist die SG 1862 Anspach zurück in der Oberliga Hessen. Zum Auftakt der neuen Saison ging es am Samstagabend zum TTC Elz. Am Ende musste sich die SGA mit 3:7 geschlagen geben, das den engen und über weite Strecken umkämpften Verlauf allerdings nur bedingt widerspiegelt.

Für die erste Mannschaft steht in dieser Saison ein zentraler Fünferkader bereit.

Adam Smoter,

Ryan Jager,

Florian Kepper,

Finn Baebenroth,

David Knopf.

Der Auftakt in Elz war dabei gleich eine anspruchsvolle Bewährungsprobe. Die Partie begann mit einem ausgeglichenen Doppel. Adam Smoter und Florian Kepper konnten ihr Doppel gegen Simon Broudic und Yannick Schneider mit 3:1 gewinnen. Ryan Jager und Finn Baebenroth mussten sich dagegen Dennis Müller und Christian Güll mit 0:3 geschlagen geben. Damit stand es nach den Doppeln 1:1.

In den ersten Einzeln konnte Elz anschließend zunächst die Oberhand gewinnen. Ryan Jager lieferte sich dabei direkt ein hochklassiges Duell mit dem Elzer Spitzenspieler Simon Broudic. Ryan Jager spielte als klarer Außenseiter mutig auf und brachte Broudic phasenweise erheblich in Bedrängnis. Nach fünf Sätzen musste er sich schließlich mit 9:11 im Entscheidungssatz geschlagen geben.

Auch in den folgenden Partien blieb die SGA dran, konnte die engen Spiele aber zunächst nicht auf ihre Seite ziehen. Adam Smoter unterlag Dennis Müller mit 1:3, Finn Baebenroth musste sich Christian Güll mit 1:3 geschlagen geben und auch Florian Kepper verlor gegen Yannick Schneider erst im fünften Satz.

Beim Stand von 1:6 aus Sicht der SGA sorgte Ryan Jager anschließend für den nächsten wichtigen Moment des Abends. Gegen Dennis Müller zeigte er erneut seine Klasse und setzte sich souverän mit 3:1 durch. Damit belohnte er sich für seinen starken Auftritt gegen Broudic und holte den zweiten Punkt für die SG 1862 Anspach.

Auch Finn Baebenroth konnte sein zweites Einzel gewinnen. Gegen Yannick Schneider drehte er die Partie nach verlorenen ersten Satz und setzte sich am Ende mit 3:1 durch.

Am Ende stand ein 3:7 auf dem Spielbericht. Gleichzeitig zeigen die einzelnen Partien, dass die SGA durchaus auf Augenhöhe agierte. Gleich drei Spiele gingen über fünf Sätze und endeten mit den Elzern als Sieger.

Damit nimmt die SGA aus dem ersten Oberliga-Spieltag zwar noch nichts Zählbares mit, aber durchaus einige Erkenntnisse. Besonders der Auftritt von Ryan Jager gegen Broudic und sein anschließender Sieg gegen Müller zeigen, dass die Mannschaft auch gegen starke Gegner mithalten kann.

Saison 2025 / 2026

Premiere unserer ersten Abteilungszeitschrift!


Mit großer Freude präsentieren wir euch die erste Ausgabe unserer Abteilungszeitschrift. Auf den folgenden Seiten blicken wir auf die vergangene Saison 2025/2026 zurück, das mit Berichten, Bildern, besonderen Momenten und vielen Eindrücken aus unserer Tischtennisabteilung gefüllt ist.

Ein herzliches Dankeschön gilt allen Partnern, die diese Zeitschrift unterstützt haben.
Wir wünschen euch viel Freude beim Lesen und hoffen, dass euch unsere erste Abteilungszeitschrift gefällt.
Viel Spaß beim Stöbern!

NEUZUGANG FÜR UNSERE HERREN! Welcome, Flo!

Liebe Vereinsmitglieder,

es gibt Neuzugänge, die man nicht lange vorstellen muss, weil ihre sportliche Visitenkarte für sich spricht. Und es gibt Neuzugänge, bei denen man von der ersten Sekunde an spürt: Das passt einfach menschlich wie sportlich wie die Faust aufs Auge. Mit großer Freude dürfen wir euch heute ein neues Gesicht für unsere Erwachsenen vorstellen, das beide Welten perfekt vereint: Florian „Flo“ Kepper wechselt zu uns!

Die Begeisterung für den schnellsten Rückschlagsport der Welt wurde Flo quasi in die Wiege gelegt. In seiner Familie ist Tischtennis seit Generationen allgegenwärtig – vom Opa über die Eltern bis hin zum Bruder greifen alle zum Schläger.

„Ich denke mal, hauptsächlich durch meinen Papa, der einfach schon sein Leben lang spielt, bin ich zum Tischtennis gekommen“, erinnert sich Flo schmunzelnd. „Wir haben früher im Keller immer schon gezockt.“

Bevor die Entscheidung endgültig für die Jagd nach dem weißen Plastikball fiel, versuchte sich Flo parallel im Fußball und Tennis. Doch die Kombination aus Groß- und Kleinfeld stieß schnell an ihre Grenzen: „Man muss kein Experte sein, um zu wissen, dass sich die Techniken von Tennis und Tischtennis überhaupt nicht miteinander vertragen. Deshalb habe ich Tennis irgendwann aufgegeben.“ Ein Glücksfall für uns – und der Startschuss für eine beeindruckende sportliche Laufbahn.

Schon in der Jugend zeigte sich Flos außergewöhnliches Talent. Nach seinen Anfängen in Königstädten und Stationen in Stockstadt sowie bei Eintracht Frankfurt sammelte er Titel am laufenden Band. Seine Bilanz im Doppel ist bemerkenswert: Gleich drei Hessenmeistertitel (bei den B-Schülern, A-Schülern und der B-Jugend) konnte er einfahren. Den absoluten Höhepunkt seiner bisherigen Karriere feierte er jedoch im Jahr 2014, als er sich mit der Mannschaft der Eintracht zum Deutschen Schülermeister krönte.

Nach elf erfolgreichen Spielzeiten und treuen Jahren in Königstädten schlägt Flo nun ein neues Kapitel bei uns auf. Auf dem Papier mag er neu sein, doch hinter den Kulissen ist er längst kein Unbekannter mehr. Die Wege von Flo und unserem Verein kreuzten sich das erste Mal vor acht Jahren in der Hessenliga. Damals spielte unser Stephan Zulauf noch bei der SG Anspach, ehe er nach Königstädten wechselte und den Draht zu Flo immer hielt. Es folgten unregelmäßige, aber intensive Trainingseinheiten bei der SG Anspach. Als Flo 2024 für ein halbes Jahr im Frankfurter Norden wohnte, intensivierte sich der Kontakt durch Matthias Heßel. Flo wurde zum Stammgast in unserer Halle.

„Ich habe in diesem halben Jahr sehr regelmäßig in Anspach trainiert und die Jungs, gegen die wir früher gespielt haben und mit denen ich jetzt zusammenspiele – vor allem Finn, Ryan und Ben – noch viel besser kennengelernt. Ich wusste einfach, dass der Wechsel hierher eine sehr, sehr gute Option für mich ist“, erklärt Flo.

Gefragt nach seinen Vorbildern, nennt er den chinesischen Ausnahmespieler Zhang Jike: „Ich fand seine Kombination aus extremer Gelassenheit und gleichzeitig absolutem Fokus immer ziemlich cool. Wie er gespielt hat, wirkte immer sehr entspannt – aber er war voll da.“ Diese Mischung aus stoischer Ruhe, mentalem Know-how und sportlicher Extraklasse wird unseren Teams in der kommenden Saison enorm guttun. Neben der Halle hält sich Flo übrigens am liebsten im Fitnessstudio oder beim Joggen fit – sofern es die Zeit neben dem Job und Treffen mit Freunden zulässt.

Liebe Mitglieder, lasst uns Flo bei seinen ersten Einsätzen herzlich in unserer Mitte aufnehmen und ihn lautstark an der Platte unterstützen!

Flo, wir freuen uns riesig auf die gemeinsame Zeit mit dir, packende Ballwechsel und viele gemeinsame Siege!

Mit sportlichen Grüßen,

Eure Abteilungsleitung

https://www.instagram.com/anspacher_tischtennis/reel/DYNCulcsU-z/

Relegation als letzte Chance auf den Aufstieg

Nach einer langen und kräftezehrenden Saison hat die 4. Mannschaft der SG 1862 Anspach doch noch die Chance auf den Aufstieg in die Bezirksoberliga ergriffen. Über den Umweg der Relegation sollte das große Ziel erreicht werden. Austragungsort war die Turnhalle des TV Kostheim, in der gleich zwei entscheidende Begegnungen warteten. Zunächst ging es gegen den Mitkonkurrenten aus der Bezirksliga, den VfR Wiesbaden II, anschließend gegen den abstiegsbedrohten Bezirksoberligisten TG 1899 Oberjosbach.

Mit Bestbesetzung – Julian Roßbach, Nikolai Grum, Sebastian Wagner und Markus Meinig – reiste die SG Anspach an. Die Ausgangslage war klar: Zwei Siege bedeuteten den sicheren Aufstieg.

Auftaktkrimi gegen den VfR Wiesbaden II

Der Auftakt gegen den VfR Wiesbaden II verlief allerdings alles andere als ruhig. Das Doppel Wagner/Meinig geriet schnell mit 0:2 Sätzen in Rückstand und musste im dritten Satz sogar einen Matchball abwehren. Irgendwie kämpften sich beide noch in den Entscheidungssatz, in dem sie schließlich die Nerven behielten und der SG Anspach einen immens wichtigen Punkt sicherten. Das zweite Doppel Grum/Roßbach hatte bei einem ständigen Auf und Ab dagegen das Nachsehen und verlor unglücklich im fünften Satz.

Auch im vorderen Paarkreuz entwickelten sich enge und intensive Partien. Nikolai Grum wirkte insgesamt stabiler und gewann sein Spiel verdient mit 3:1. Julian Roßbach hingegen fand zunächst überhaupt nicht in seinen Rhythmus. Gegen Manuel Joder kämpfte er sowohl mit sich selbst als auch mit seinem Gegner über die volle Distanz, musste sich am Ende aber erneut bitter im fünften Satz geschlagen geben.

Im hinteren Paarkreuz wurde es ebenfalls spannend. Sebastian Wagner zeigte eine äußerst wechselhafte Partie – einem klaren 11:3 folgte direkt ein ebenso deutlich verlorener Satz, ehe er wieder dominant auftrat. Markus Meinig hingegen lieferte einen kontrollierten Start-Ziel-Sieg ab. Lediglich ein verlorener dritter Satz sorgte kurzzeitig für Spannung, der Erfolg war jedoch nie ernsthaft gefährdet. Sebastian ging ebenfalls über fünf Sätze, setzte sich dort aber verdient durch. Damit führte die SG Anspach zur Pause denkbar knapp mit 4:2.

Der VfR Wiesbaden II stemmte sich weiterhin mit aller Kraft gegen die drohende Niederlage. Im Spitzenspiel zeigte Julian Roßbach erneut starke Schwankungen – phasenweise dominierte er seinen Gegner komplett, ehe Konzentrationsprobleme wieder für Unsicherheit sorgten. Am Ende verlor er erneut im fünften Satz. Parallel dazu gewann Nikolai Grum ein langes und taktisch anspruchsvolles Match über vier Sätze gegen Leon Witzel. Trotz Schwierigkeiten mit den Schnittvariationen seines Gegners fand der Defensivspezialist immer wieder passende Lösungen und brachte die SG mit 5:3 in Führung.

Sebastian Wagner machte anschließend mit einer starken Vorstellung den vorzeitigen Mannschaftssieg perfekt. Damit war die Anspannung bei der SG Anspach deutlich gelöst. Das letzte Einzel von Markus Meinig hatte zwar nur noch statistischen Wert, konnte mit Blick auf das Gesamtbild des Tages aber dennoch wichtig werden. Mit einem souveränen 3:1-Erfolg stellte Markus schließlich den 7:3-Endstand her.

Entscheidungsspiel gegen die TG 1899 Oberjosbach

Nach diesem gelungenen Auftakt ging es in die wohlverdiente Mittagspause. Zurück in der Halle wartete nun das alles entscheidende Duell gegen die TG 1899 Oberjosbach. Diese hatte zuvor den VfR Wiesbaden II klar mit 8:2 besiegt, wodurch für die SG Anspach feststand: Nur ein Sieg bedeutete den Aufstieg.

Nach ausgeglichenen Doppeln mussten beide Einzel gegen Laketcenko abgegeben werden. Dafür präsentierten sich Julian Roßbach und Nikolai Grum in den wichtigen Begegnungen gegen Max Ip hochkonzentriert und holten zwei enorm wichtige Punkte für die Mannschaft.

Im hinteren Paarkreuz zeigte Sebastian Wagner erneut eine starke Leistung. Zunächst gewann er gegen Besnik Tahiri und entschied später auch das Schlüsselspiel gegen Benke für sich. Markus Meinig musste sich Benke zwar mit 0:3 geschlagen geben, doch Sebastian hatte sich deutlich besser auf dessen Spiel eingestellt und konnte seine eigenen Stärken konsequent ausspielen.

So stand es plötzlich 5:4 für die SG Anspach – und alles lastete auf Markus Meinig. Er musste nun den entscheidenden sechsten Punkt holen. Zunächst sah alles nach einer schnellen Entscheidung aus: Markus führte bereits mit 2:0 Sätzen und hatte den Sieg greifbar vor Augen. Doch sein Gegner Tahiri kämpfte sich in einer nervenaufreibenden Verlängerung zurück ins Spiel. Nach wechselnden Match- und Satzbällen gelang Oberjosbach tatsächlich noch der Satzanschluss. Im vierten Satz drehte Markus jedoch nochmals auf, spielte konzentriert und entschlossen und ließ nichts mehr anbrennen.

Aufstieg perfekt – SG Anspach jubelt über die Bezirksoberliga

Mit diesem Erfolg gewann die SG 1862 Anspach auch das Abendspiel mit 6:4 und sicherte sich damit mit der 4. Mannschaft den Aufstieg in die Bezirksoberliga.

Ein großer Dank gilt außerdem den Coaches sowie den zahlreichen Unterstützern in der Halle, die die Mannschaft bei jedem einzelnen Punkt lautstark unterstützt und durch diesen langen Relegationstag getragen haben.

Dieses Wochenende stellte sich unsere 1. Mannschaft erneut der Herausforderung von zwei Spieltagen in Folge. Am Samstag empfing das Team im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel den direkten Verfolger SV Viktoria Preußen. Nur einen Tag später stand das Duell gegen den Tabellendritten, den TTC Hausen, auf dem Programm. In beiden Partien überzeugten unsere Spieler mit herausragenden Leistungen und sicherten sich jeweils einen souveränen 8:2-Erfolg.

Krimi im Spitzenspiel gegen Viktoria Preußen

Vor rund 80 Zuschauern in der Hasenberg-Halle sorgte Hallensprecher Marc Rindert mit einer besonderen Spielervorstellung bereits vorab für Gänsehaut-Atmosphäre. Das Topspiel hielt von Beginn an, was es versprach. Während Baebenroth/Jager am Nebentisch gegen das gegnerische Top-Doppel Ebel/Wang überzeugend mit 3:1 gewannen, mussten Bruce/Shutov erst mühsam in die Spur finden. Nach drei abgewehrten Matchbällen im vierten Satz bewiesen sie jedoch Nervenstärke, entwickelten eine neue Strategie und drehten die Partie sensationell zu ihren Gunsten.

Im vorderen Paarkreuz demonstrierte Joshua Bruce beim 3:1 gegen Ebel seine Klasse. Alexey Shutov hatte mit dem Spielstil von Wang zunächst zu kämpfen, behielt aber in den entscheidenden Momenten die Oberhand und siegte mit 3:0 (12:10, 12:10, 12:10). In ihren zweiten Einzeln ließen beide nichts mehr anbrennen und siegten deutlich. Auch Ryan Jager glänzte im hinteren Paarkreuz mit zwei 3:1-Siegen. Lediglich Finn Baebenroth fand an diesem Tag nicht zu seinem Spiel und musste sich in beiden Einzeln geschlagen geben. Am Ende stand ein enorm wichtiger Heimsieg, der im Aufstiegsrennen Gold wert sein könnte – denn am Saisonende kann jedes Spielverhältnis über Direktaufstieg oder Relegation entscheiden.

Souveräner Nachschlag gegen Hausen

Auch am Sonntag startete das Team mit einer 2:0-Führung aus den Doppeln. Shutov/Bruce siegten glatt mit 3:0, während Jager/Knopf die Zuschauer auf eine Achterbahnfahrt der Gefühle mitnahmen. Nach einer 2:0-Satzführung ging es in den Entscheidungssatz, der erst in der tiefen Verlängerung entschieden wurde. Die Anspacher behielten in der hitzigen Phase die Nerven und sicherten sich das packende Duell mit 3:2.

In den anschließenden Einzeln mussten lediglich Bruce und Knopf ihren Gegnern gratulieren. Besonders Shutov lieferte sich erneut einen Krimi über fünf Sätze, den er schließlich für sich entschied. Mit dem identischen Ergebnis von 8:2 nimmt die SGA wichtige Punkte und ein starkes Satzverhältnis aus Hausen mit.Vorschau: Das nächste Spiel findet am 21.03.2026 in heimischer Halle gegen die Eintracht Frankfurt III statt.

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